Ein Pandabär sucht sich selbst

In «Kung Fu Panda 3», dem dritten Teil der rasant erzählten Animationstrilogie, geht Bär Po auf die Suche nach seinem eigenen Ich. Dabei findet er seine ganze knuffige Sippschaft. Das ist Familienkino mit Jö-Effekten und Glückskeks-Weisheiten.

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Im Kino: «Kung Fu Panda 3»

Po, der verfressene Kung-Fu-Panda, ist zum dritten Mal auf der Leinwand zu sehen. Diesmal hat er zwei Probleme: Zum einen taucht überraschend sein leiblicher Vater auf und bringt ihn in ein Dorf voller Bären, die genauso dick und tollpatschig sind wie Po. Und dann gibt es da noch den mächtigen Schurken Kai, der alle Kung-Fu-Meister Chinas vernichten will. Den kann Po nicht alleine bekämpfen. Es gibt nur eine Chance: aus seinen friedlichen Verwandten furchterregende Krieger machen.

    • 1.
      Das selbstironischste Zitat
      Kung Fu Panda mit seinen treusten Gefährten. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Kung Fu Panda mit seinen treusten Gefährten. DreamWorks

      «Ich wusste, dass ich nicht mein ganzes Esspotenzial nutze.» Der Animationsfilm ist gespickt mit fernöstlichen Glückskeks-Weisheiten. Zum Glück gibt es noch die Selbstironie von Panda Po.

    • 2.
      Der Komponist
      Hans Zimmer und Lang Lang Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Hans Zimmer und Lang Lang DreamWorks

      Wie bereits bei den beiden vorherigen «Kung Fu Panda»-Filmen, hat die Hollywood-Koryphäe Hans Zimmer die Komposition der Filmmusik übernommen. Der deutsche Komponist hat sich durch seine eigenständigen Kombinationen von Orchester- und Synthesizer-Klängen in der amerikanischen Traumfabrik - durch seine Arbeit für Filme wie «Rain Man», «Gladiator» oder «König der Löwen» - einen Namen gemacht. Bei der Vertonung sass der chinesische Pianist Lang Lang am Flügel. Das chinesische Klavierwunder hat ihn schon bei «Last Samurai» bei der Frage beraten, ob die Filmmusik «asiatisch» genug klingt.

    • 3.
      Fakten, die man wissen sollte
      Kung Fu-Panda Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Kung Fu Panda Po dem Weg zur Erleuchtung. DreamWorks

      Mit «Kung Fu Panda 3» will das amerikanische Animationsstudio DreamWorks weiter ins zweitgrösste Kinoland der Welt expandieren. Ein Drittel des Films wurde in China hergestellt und in einer eigenen Version extra auf die chinesische Synchronisation abgestimmt. Diese Rechnung scheint aufzugehen. In China ist das Kung-Fu-Abenteuer bereits zum erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten avanciert.

    • 4.
      Das Urteil
      Der Drachenkrieger zusammen mit den Furiosen Fünf. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Der Drachenkrieger zusammen mit den Furiosen Fünf. DreamWorks

      Wo Kung Fu Panda drauf steht, ist auch Kung Fu Panda drin. Nach fünf Jahren bietet der dritte Teil eine nahtlose Weiterführung des Erfolgsrezeptes seiner Vorgänger: Ein tapsiger Bär als Antiheld, der trotz seiner Tollpatschigkeit die Welt rettet. Bei den Animationen hat das Dreamworks-Studio wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wie würde das nun Panda Po ausdrücken? Pandastarke Unterhaltung. Aber auch nicht mehr.