Film-Tipp: «Das Schicksal ist ein mieser Verräter»

Die 16-jährige Hazel hat Schilddrüsenkrebs. Sie gibt dem Wunsch der Mutter nach, bei einer Krebs-Selbsthilfegruppe teilzunehmen. In der Gruppe ist Krebspatient Gus dabei, der sich Hals über Kopf in Hazel verliebt. Sie lässt ihn zunächst abblitzen, doch erliegt den charmanten Avancen von Gus.

Ein Paar sitzt auf einer Bank und sieht sich in die Augen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Über beide Ohren verknallt Ansel Elgort als Gus (Augustus), Shailene Woodley als Hazel. (Copyright SRF/Paramount Pictures Corporation)

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Sendeplatz

Sonntagabend um 20:15 auf SRF zwei

Die 16-jährige Hazel (Shailene Woodley) leidet seit drei Jahren an Schilddrüsenkrebs, der in ihre Lunge übergegangen ist und Metastasen abgelegt hat. Dies zwingt sie, ständig ein Sauerstoffgerät mit sich herumzutragen. In einer Selbsthilfegruppe für jugendliche Krebspatienten lernt sie Augustus (Ansel Elgort) kennen. Ihm wurde in Folge eines Tumors ein Bein amputiert.

Hazel winkt die Avancen des draufgängerischen Augustus zunächst ab. Doch dann erliegt sie seinem Charme, und die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und verlieben sich. Als Hazel wegen einer Lungenentzündung mehrere Tage im Spital liegen muss, weicht ihr Augustus nicht von der Seite. Die beiden schmieden einen kühnen Plan: Sie wollen nach Amsterdam reisen, um Hazels Lieblingsautor Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen.

Die Bestsellerverfilmung erzählt kühn und klar von der ersten und zugleich letzten Liebe seiner zwei Protagonisten. Die talentierte Jungschauspielerin Shailene Woodley machte bereits als sture Teenie-Tochter an der Seite von George Clooney in «The Descendants» von sich reden. Für ihre Darstellung wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit dem Sci-Fi-Film «Divergent» erreichte sie schliesslich grössere Bekanntheit. Woodley dürfte mit dem rührenden Film «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» einer grossen Hollywoodkarriere nichts mehr im Wege stehen.