Film-Tipp des Tages: «Contraband»

Einen letzten Coup riskiert ein Meisterschmuggler im Ruhestand, als seine Familie in Gefahr gerät. Der Versuch, auf dem Seeweg Falschgeld von Panama in die USA einzuführen, droht zu scheitern. US-Remake des isländischen Thrillers «Reykjavík - Rotterdam: Tödliche Lieferung».

Zwei Männer und eine Frau gehen von einem Frachter an Land. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gehen von Bord. SRF/Universal City Studios

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Sendeplatz

Samstag um 23:20 Uhr auf SRF zwei

Chris Farraday (Mark Wahlberg) ist Fachmann für Sicherheitsanlagen in New Orleans. Aber das war er nicht immer, noch heute spricht man bewundernd über seine Geniestreiche als Schmuggler. Widerwillig bietet Chris ein letztes Mal sein Können auf. Denn weil sein Schwager Andy (Caleb Landry Jones) einen eigenen Coup versemmelt hat, steht er beim Drogendealer Biggs (Giovanni Ribisi) mit 700'000 Dollar in der Kreide, der keinerlei Skrupel kennt.

Um die Schulden zu begleichen, sollen Chris und seine Kumpane per Frachter Falschgeld von Panama nach Amerika einführen. Auch Blüten kosten Geld, und als Andy damit Drogen kauft, bleibt Chris nichts anderes übrig, als sich auch noch an einem Überfall zu beteiligen. Als wären damit der Sorgen nicht genug, gerät Chris' Familie, die er zu Hause in Sicherheit wähnt, in grösste Gefahr.

Stimmiges Remake

Baltasar Kormákur ist Islands kostbarster Kinoexport, seine Filme «101 Reykjavík» und «Reykjavík – Rotterdam: Tödliche Lieferung» waren auch im Filmprogramm von Schweizer Radio und Fernsehen zu sehen. Letzteren legte der Produzent und Hauptdarsteller für das US-Kino neu auf, mit Mark Wahlberg als kriminellem Held wider Willen und einer Reihe toller Nebendarsteller wie Giovanni Ribisi, Ben Foster und Diego Luna in kauzigen Nebenrollen. Das Medienmagazin «Tele» erkannte in «Contraband» «packende Unterhaltung»: «Das Timing stimmt, die Action sitzt – und das ist ja schon die halbe Miete bei einem Thriller.»

Das Remake von «Contraband» scheint für Baltasar Kormákur eine erfreuliche Erfahrung gewesen zu sein. Er ist dem amerikanischen Kino vorerst treu geblieben und hat 2013 den Kracher «2 Guns» abgeliefert, in dem neben Denzel Washington erneut Mark Wahlberg die Hauptrolle bekleidet hat.