Film-Tipp des Tages: «Das dreckige Dutzend»

Ein Haufen Verbrecher erhält vor Beginn der Invasion 1944 eine letzte Chance, dem Galgen zu entrinnen. Von Major Reisman werden sie zu einem Kommandotrupp zusammengeschweisst, der das Ziel verfolgt, kurz vor dem «D-Day» in einem Schloss voller hochrangiger Nazischergen ein Massaker anzurichten.

Zwei Männer stehen sich gegenüber. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das dreckige Dutzend nimmt Form an: John Cassavetes als Victor Franko, Lee Marvin als Major Reisman Copyright SRF/Warner Bros.

Zusatzinhalt überspringen

Sendeplatz

Freitagnacht um 00:05 Uhr auf SRF 1.

März 1944: US-Major Reisman (Lee Marvin) ist nicht das, was man einen Modellsoldaten nennen könnte. Ein Albtraum für jeden Vorgesetzten, liefert er doch die gewünschten Ergebnisse. Und deshalb wird Reisman auch mit einer besonders heiklen Mission betraut. Er soll ein Spezialkommando formen, das – kurz vor dem «D-Day» – über feindlichem Gebiet abspringen und danach in einem französischen Schloss ein Massaker unter den dort versammelten Nazigrössen anrichten soll.

Für diesen Auftrag erhält er eine Gruppe aus inhaftierten Mördern, Vergewaltigern und Deserteuren, kurz: der Bodensatz der alliierten Streitkräfte. Die Männer, die wegen ihrer Grausamkeiten hinter Gittern sitzen und auf den Tod warten, sollen sich ein letztes Mal als echte Krieger und Patrioten beweisen können.

Natürlich sind diese verkommenen Individuen alles andere als pflegeleicht. Major Reisman kommt so die zweifelhafte Aufgabe zu, aus diesem dreckigen Dutzend, dem letzten Abschaum der Erde, eine Einheit zu bilden. Der einzige Anreiz, den der knallharte Ausbildner zu bieten hat, besteht darin, den unehrenhaften Tod durch den Strick mit dem Tod durch eine deutsche Maschinengewehrsalve im Feld zu tauschen, oder aber mit einer Menge Glück die minimale Chance zu haben, vielleicht doch mit dem Leben davonzukommen.