Film-Tipp des Tages: «Die fantastische Welt von Oz»

Die Vorgeschichte zum Klassiker «Der Zauberer von Oz» aus dem Jahre 1939: Ein Jahrmarktzauberer flieht vor den Konsequenzen seiner Liebeleien und Betrügereien. Auf der Flucht gerät sein Luftballon in einen Sturm und transportiert den Trickbetrüger in ein magisches Land. Dort soll er regieren.

James Franco als Oz, Michelle Williams als Glinda. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Natürlich bewegen sich Oz (James Franco) und Glinda (Michelle Williams) in der magischen Welt auch magisch fort. SRF/Disney

Der Jahrmarkt-Magier Oz (James Franco) schummelt sich mit kleinen Betrügereien durchs Leben. Er zieht den Leichtgläubigen mit seiner Show das Geld aus der Tasche und bricht seinen naiven Assistentinnen das Herz. Letzteren verspricht er den grossen Erfolg im Showbusiness. Er lügt, dass sich die Balken biegen, und scheint unentwegt mit seinen Schelmereien davonzukommen. Doch eines Tages läuft seine Show aus dem Ruder. Wegen einer seiner Affären sieht sich Oz plötzlich von einem wütenden Muskelprotz verfolgt. Erst in letzter Sekunde kann er sich auf einen Ballon retten. Doch gerade als er sich in Sicherheit wähnt, trägt ein Sturm seinen Ballon fort in ein magisches Land.

Joey King als erstaunte Prinzessin aus Porzellan. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Porzellanprinzessin (Joey King) entdeckt die Wunder der Welt. SRF/Disney

Der Trickbetrüger muss sich beweisen

Im farbenfrohen und fabelhaften Land Oz trifft er die bildhübsche Hexe Theodora (Mila Kunis), die in ihm den zukünftigen Zauberkönig

von Oz zu erkennen glaubt. Seine Ankunft sei prophezeit worden, und er werde das Land von der bösen Hexe befreien. Oz, der nach Macht und Geld dürstet, nimmt seine neue Rolle mit Aussicht auf den Thron dankbar an. Theodora führt in zum königlichen Palast und stellt Oz seiner Schwester Evanora (Rachel Weisz) vor. Diese steht Oz aber kritisch gegenüber und verlangt, dass er seine Zauberkünste unter Beweis stellt. Keine einfache Aufgabe für Oz – da er bald der echten bösen Hexe und ihren magischen Kräften gegenübersteht.

Eine Hommage an Technicolor

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Sendeplatz

Samstag um 20:00 Uhr auf SRF zwei.

Mit «Die fantastische Welt von Oz» schuf Regisseur Sam Raimi («Spider-Man»-Trilogie) eine Vorgeschichte zum Hollywood-Kinoklassiker «Der Zauberer von Oz» aus dem Jahr 1939. Dieser verwendete als einer der ersten Filme das farbenprächtige Technicolor, ein Farbfilmverfahren, das Hollywood anschliessend für viele Jahre prägte. Um den Effekt der Farbe in Szene zu setzen, begann «Der Zauberer von Oz» schwarzweiss. Erst als die Hauptdarstellerin Dorothy (Judy Garland) im magischen Oz ankam, entfaltet sich die volle Farbenpracht des Filmes.

Sam Raimi erweist dem Kinoklassiker in seinem neuen Werk die Ehre, indem auch sein Film in Schwarzweiss beginnt. Als der Zauberer Oz danach aber in seinem magischen Land landet, gibt es für das visuelle Spektakel kein halten mehr.

SRF zwei zeigt «Die fantastische Welt von Oz» als Free-TV-Premiere und exklusiv in Zweikanalton deutsch/englisch.