Film-Tipp des Tages: Mission: Impossible 3

Im kostspieligsten Regie-Début aller Zeiten lässt der nachmalige Erfolgsregisseur J.J. Abrams Tom Cruise und Philip Seymour Hoffman aufeinanderprallen. SRF zeigt «Mission: Impossible 3» in Gedenken an den jung verstorbenen Philip Seymour Hoffman.

Ein Mann renn. Seine Haare wehen im Wind. Hinter ihm sind Soldaten zu sehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schurke mit mächtigen Helfern. SRF/Paramount Pictures Corporation

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Sendeplatz

Freitag um 23:00 Uhr auf SRF zwei.

Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) hat seine Latexmasken und Seilwinden an den Nagel gehängt und erfreut sich mit seiner Verlobten Julia (Michelle Monaghan) des häuslichen Glücks. Erst ein verzweifelter Hilferuf veranlasst ihn, aus dem Ruhestand zurückzukehren: Agentin Farris, von ihm persönlich geschult und gefördert, ist in Lebensgefahr. Ihr Auftragsziel, der Waffenhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman), hat den Spiess umgedreht und die Agentin gefangen genommen. Mit einem schlagkräftigen Team greift Ethan Hunt das Berliner Lagerhaus an, in dem die geschundene Kollegin gefangen gehalten wird. Der Einsatz gelingt zwar, doch behält Owen Davian zuletzt dennoch die Überhand, weil er in Agentin Farris' Schädel eine Sprengkapsel implantiert hat. Ethan Hunt schwört Rache.

Gelegenheit dazu bietet sich bei einem Auftritt von Owen Davian im Vatikan. Der Kirchenstaat gilt als äusserst gut gesichert, doch Ethan Hunts Spezialisten greifen sich Davian mit modernster Technologie und altbewährter Kaltschnäuzigkeit. Während des Gefangenentransports werden sie jedoch selbst Zielscheibe schwerer Geschütze. Hunt muss erkennen, dass sich in den eigenen Reihen Komplizen Owen Davians verbergen, die sie zu Gejagten machen und auch vor einer Attacke auf Hunts Verlobte nicht zurückschrecken.

Kino-Erstling von J.J. Abrams

Ursprünglich Autor und Regisseur von Fernsehserien wie «Alias» und «Lost» feierte J.J. Abrams mit «Mission: Impossible 3» seinen Einstand im Kinofach. Und welch ein Feuerwerk er dabei entfacht, ein Spektakel an grandios choreographierten Action-Szenen und brachialer Trickeffekte. Dabei ist es wohl Abrams' Vergangenheit an der Schreibmaschine zu verdanken, dass im Vergleich zu den beiden «MI»-Vorgängern der Story grösseres Gewicht beigemessen wird.