Happy Birthday Steven Spielberg! Sieben Fakten und ein Filmschatz

Mit 17 Jahren drehte Spielberg seinen ersten Spielfilm. Später brachte er uns «E.T.», «Indiana Jones» und «Jurassic Park». 1993 gab es den ersten Oscar für «Schindler’s List». Der Durchbruch gelang ihm 1971 – mit dem Spielfilm «Duel». Zu Spielbergs 70. Geburtstag: sieben Fakten und ein Filmschatz.

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Filmschatz «Duel»

5:52 min, vom 8.12.2016

    • 1.
      Idee aus dem Playboy
      Cover Playboy Magazin mit Frau in Badewanne von oben. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Der Playboy bietet neben erotischen Bildern auch spannende Geschichten. Playboy

      Die Geschichte für den Thriller «Duel» hatte Steven Spielberg aus dem Playboy. In der April-Ausgabe von 1971 fand seine Assistentin eine Kurzgeschichte des bekannten Autors Richard Matheson. Spielberg war so angetan, dass er diese unbedingt verfilmen wollte. Das Drehbuch hat Matheson gleich selbst geschrieben.

    • 2.
      Erster Spielfilm mit 17 Jahren
      Filmposter Firelight. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: «Firelight»: Erster Spielfilm von Steven Spielberg. Phoenix Cinema

      Eigentlich war sein erster Spielfilm «Firelight». Spielberg drehte ihn als 17-Jähriger. Die Produktionskosten beliefen sich auf mickrige 500 Dollar. Für den Science-Fiction-Film über fliegende Untertassen mietete sein Vater einen Kinosaal. Spielberg verdiente mit den verkauften Tickets 600 Dollar.

    • 3.
      Filmschule abgelehnt
      Steven Spielberg bei seiner Graduation. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Besser spät als nie: Spielberg holt nach Jahren seinen Abschluss nach. Keystone

      Zwei Mal bewarb sich der Hollywood-Regisseur an der University of Southern California für ein Filmstudium. Zwei Mal wurde er abgelehnt. Also begann Spielberg ein Studium der englischen Literatur. Abgeschlossen hat er es aber erst 33 Jahre später – im Alter von 55 Jahren.

    • 4.
      Baron Spielberg
      Porträt Steven Spielberg. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Die Vorfahren des amerikanischen Regisseurs stammen aus Europa. Keystone

      Steven Spielbergs Vorfahren stammen aus der Ukraine. 1835 sind sie nach Österreich, in die Gemeinde Spielberg, eingewandert, wurden da dem gleichnamigen Baron unterstellt und haben seinen Namen angenommen. In der österreichischen Gemeinde wurde der Hauptplatz zu Ehren des Hollywoodregisseurs in «Steven-Spielberg-Platz» umbenannt.

    • 5.
      George Lucas
      Roboter aus Star Wars fisch nach Hai. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: George Lucas zählt zu Steven Spielbergs engsten Freunden. Variety

      Am 2. Dezember 1977 schrieb Steven Spielberg seinem Freund George Lucas einen offenen Brief. Anlass: Der erste «Stars Wars»-Film hatte Spielbergs-Kassenschlager «Jaws» an den Kinokassen überholt. Verlierer Spielberg gratulierte dem Gewinner Lucas.

    • 6.
      Michael Jackson und Voodoo
      Michael Jackson und Voodoo-Puppe. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Michael Jackson glaubt an die Macht der Voodoo-Hexerei. Keystone

      Der King of Pop hatte wohl etwas gegen Steven Spielberg. Laut dem Hochglanzmagazin «Vanity Fair» nahm Jackson im Jahr 2000 an einer Voodoo-Messe in der Schweiz teil, bei sich eine Liste seiner Feinde. Darauf auch Steven Spielberg. Der Voodoopriester, der das Ritual durchführte, soll Jackson versprochen haben, die 25 Menschen auf der Liste sterben zu lassen. Warum Spielberg auf der Liste stand, ist unbekannt. Auf jeden Fall ist es eine skurrile Promi-Legende.

    • 7.
      Spielbergs Ritual
      Steven Spielberg jung mit Sonnenbrille. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Spielberg schaut sich immer wieder dieselben Filme an. Getty Images

      Steven Spielberg beginnt keinen neuen Film, bevor er nicht sein spezielles Ritual durchgeführt hat: vor jedem Dreh schaut sich der Star-Regisseur immer die vier selben Filme seiner Lieblingsregisseure an: «Seven Samurai» (1954) von Akira Kurosawa, «Lawrence of Arabia» (1962) von David Lean, «It’s a Wonderful Life» (1946) von Frank Capra, «The Searchers» (1956) von John Ford.