«Ibiza»

Statt in den Ferien auf Ibiza, wo sie «das erste Mal» erleben wollte, findet sich die 15-jährige Zürcherin Nina bei Verwandten im langweiligen Meiringen wieder. Mit den Jugendlichen vom Dorf kann Nina nicht viel anfangen – bis sie den schönen Marco, den Freund ihrer Cousine, kennenlernt.

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«Ibiza»

25 min, aus Trigger – Kurzfilm der Woche vom 9.1.2016

Die Wunschträume und Bilder, die Nina ins Tagebuch einklebt erweisen sich als Illusion. Für die Regisseurin Bettina Oberli, die selbst in Meiringen aufgewachsen ist, hat diese Erfahrung mit dem Beginn des Erwachsenseins zu tun: «Wie geht man damit um, dass man immer wieder nach «Ibiza» gehen will und schliesslich in «Meiringen» landet? Der Aufenthalt auf sogenannten «Partyinseln» wie Ibiza wird von jungen Leuten oft dazu benutzt, einen Initiationsritus zu durchleben. Nina macht Meiringen zu ihrem Ibiza – sie wird durch ihre Erfahrungen in dem Dorf reifer, aber anders, als sie sich das vorgestellt hat.»

«Ibiza» war Bettina Oberlis erster Film nach ihrem Filmstudium an der ZHDK. In 2006 landete sie mit «Die Herbstzeitlosen» einen grossen Publikumserfolg. Ihr jüngster Film ist «Lovely Louise» aus dem Jahr 2013.