Zum Totlachen: «Me and Earl and the Dying Girl»

Eine Komödie über ein Mädchen, das an Leukämie erkrankt ist. Geht das? Und ob! Mit trockenem Humor bricht der Film von Regisseur Alfonso Gomez-Rejon das Gesetz, dass es beim Thema Krebs nichts zu lachen gibt.

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3 Fragen an Regisseur Alfonso Gomez-Rejon

3:26 min, vom 3.9.2015

Greg ist ein schüchterner Typ im letzten Highschool-Jahr. Als er gerade am Computer auf Pornoseiten surft, platzt seine Mutter in sein Zimmer. Sie erzählt ihm, dass seine Schulkameradin Rachel, die er nur vage kennt, an Leukämie erkrankt ist.

Obwohl er bisher kaum ein Wort mit dem Mädchen gewechselt hat, zwingt ihn seine Mutter, bei Rachel vorbeizugehen. Die Komödie «Me and Earl and the Dying Girl» begegnet der schwierigen Thematik ohne Berührungsängste – mit schwarzem Humor und erfrischender Direktheit.

Filmkritik: «Me and Earl and the Dying Girl»

1:34 min, vom 15.8.2015

Zweimal erfolgreich am Sundance Filmfestival

Regisseur Alfonso Gomez-Rejon konnte sich mit der Figur von Greg sofort identifizieren, obwohl er 20 Jahre älter ist. Und genau das ist die Stärke des Films: Er erzählt die äusserst authentisch wirkende Geschichte von drei Jugendlichen, die alle eine schwierige Zeit in ihrer persönlichen Entwicklung durchmachen. In dieser kritischen Lebensphase teilen sie unvergessliche und lustige Momente und werden ein gutes Stück erwachsener.

«Me and Earl and the Dying Girl» ist ein Film über Teenager, in denen sich auch erwachsene Zuschauer spiegeln können. Die Komödie wurde auf dem Sundance Film Festival gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Grand Jury Prize und dem Publikumspreis. Nun läuft die kultverdächtige Komödie in den Schweizer Kinos.

Kinostart: 3.9.2015