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Gesellschaft & Religion Autor Paul Mason: «Ich wäre für den Brexit.»

Die Diskussion über Brexit liegt in den letzten Zügen. Nicht nur in der britischen Politik wird Haltung bezogen, auch Künstler äussern sich. Zwar sind nicht alle für den Verbleib in der EU, aber für den Austritt stimmen kommt trotzdem nicht in Frage. Denn das hiesse der Rechten eine Stimme zu geben.

Künstlerstimmen zu Brexit

  • 1. Dave Johns: Die Briten sollen anhand des Bauchnabels entscheiden

    Seit 1989 unterhält der englische Stand-Up Comedian Dave Johns mit seinen Shows. Johns gehört zu den Headlinern bei Festivals weltweit. Zu seinen grössten Erfolgen zählen die Auftritte am Edinburgh Festival Fringe. Mit «Dave Johns On The Edge» (1998) und «I’m in The Attic Mother» (1999) gewann er dort auch den «Spirit of the Fringe Award». Johns arbeitet aber auch als Schauspieler – beispielsweise im Film «I, Daniel Blake».

  • 2. Paul Laverty: In Sorge um die Zukunft Grossbritanniens

    Vor seiner Karriere als Drehbuchautor studierte der Schotte Paul Laverty Philosophie in Rom und Recht in Glasgow. Laverty war danach als Anwalt tätig, bis er in den 1990er-Jahren den Regisseur Ken Loach kennenlernte. Ihr erstes gemeinsames Werk war der Film «Carla’s Song». Fortan schrieb der Schotte beinahe jedes Drehbuch für die Filme von Loach. 2002 erhielt der heute 59-jährige an den Filmfestspielen von Cannes eine Auszeichnung für das beste Drehbuch («Sweet Sixteen»).

  • 3. Patrick Brill: Sieht sein Land in die Isolation treiben

    Der britische Künstler Patrick Brill stellt «Slogan-Art» her und ist besser bekannt unter seinem Pseudonym Bob and Roberta Smith, Link öffnet in einem neuen Fenster. Smith malt bunte Schriftzüge auf Transparente und ausrangierte Holzplatten. Die Slogans sind typischerweise humorvolle Gedanken zu den Themen Kunst, Politik, Kultur, Grossbritannien und die Welt im Allgemeinen. Zu den bekanntesten Werken gehört «Make Art Not War». Derzeit sind zwei seiner Werke Teil der Summer Exhibition der Royal Academy of Arts in London, Link öffnet in einem neuen Fenster.

  • 4. Paul Mason: Glaubt der Brexit kommt im Moment nicht zustande

    Der Journalist und Fernsehmoderator Paul Mason absolvierte ursprünglich eine Ausbildung zum Musikschullehrer und war sechs Jahre in diesem Beruf tätig. Erst ab 1988 widmete sich der Brite dem Journalismus. So schrieb er beispielsweise für die Tageszeitungen «Daily Express» und «Mail on Sunday». 2001 begann er seine Karriere als Fernsehmoderator bei «Newsnight», einem TV-Programm von BBC Two. 2007 publizierte Manson sein erstes Buch (Live Working or Die Fighting: How the Working Class Went Global) und gewann den «Orwell Prize» für seine Berichte über die sozialen Bewegungen hinter dem Präsidenten Boliviens Evo Morales. Seit 2014 arbeitet der 56-Jährige für den Privatsender Channel 4.

  • 5. Alistair Spalding: Möchte Austausch mit den nächsten Nachbarn

    Seit 2004 ist Alistair Spalding künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Sadler’s Wells Theatre. Eines der weltführenden Häuser für zeitgenössischen Tanz. Spalding initiierte Projekte wie die «Breakin‘ Convention», ein internationales Hip Hop Tanztheater Festival oder den «Global Dance Contest», bei dem in einem Online-Wettbewerb neue Choreographie-Talente gesucht werden. 2012 erhielt Alistair Spalding den britischen Verdienstorden CBE.

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