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Filosofix Liebe, Sterben, Freiheit: grosse Themen neu gedacht

Technischer Fortschritt, Kapitalismus, Digitalisierung und Globalisierung werfen ein neues Licht auf die ewigen Fragen der Philosophie. In der «Sternstunde Philosophie» reflektieren renommierte Denker die grossen Menschheitsthemen in ihrer aktuellen Gestalt.

  • 1. Liebe – kapitalisiert: Eva Illouz

    Liebe ist längst ein Konsumgut. Das kapitalistische System befriedigt menschliche Bedürfnisse aber nur scheinbar – und das Internet gaukelt Bindungen vor, die in Wahrheit nicht existieren, sagt die israelische Soziologin Eva Illouz. Mit Barbara Bleisch spricht sie über Liebe, Romantik und Sex heute.

  • 2. Die Zeit ist knapp: Rüdiger Safranski und Hartmut Rosa

    Die freie Zeit ist zu einem raren Gut geworden. Wie kam es dazu? Und: Sind wir wirklich am glücklichsten, wenn wir sie vergessen, die Zeit? Der Philosoph Rüdiger Safranski und der Zeitsoziologe Hartmut Rosa über die Ressource der Zukunft.

  • 3. Die Gretchenfrage: Philipp Hübl und Holm Tetens

    Heute sind die meisten Philosophen Atheisten. Nicht so der Berliner Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Holm Tetens, der den Gottesglauben neu für sich entdeckt hat. Sein Kollege Philipp Hübl findet, dafür gebe es keine guten Gründe. Barbara Bleisch leitet den Disput über die Gretchenfrage.

  • 4. Sterben lassen oder sterben helfen: Gian Domenico Borasio

    Das menschliche Leben ist endlich, das Sterben ein Fakt. Doch heute können wir uns fragen, wie wir sterben wollen. Wann ist Sterbehilfe wirklich eine Hilfe? Und: Gibt es eine Anleitung zum guten Sterben? Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio gibt Auskunft.

  • 5. Wer übernimmt Verantwortung? Konrad Paul Liessmann

    Wir fühlen uns für fast alles verantwortlich, was weltweit geschieht. Gleichzeitig delegieren wir Verantwortung zunehmend an Berater. Katja Gentinetta spricht mit dem Wiener Philosophen Konrad Paul Liessmann über die merkwürdige Kluft zwischen Fremd- und Selbstverantwortung in einer komplexen Welt.

  • 6. Mit Widerstand zur Freiheit: Harald Welzer

    Der deutsche Kapitalismuskritiker Harald Welzer sieht unsere Freiheit bedroht. Deshalb ruft er zum kreativen Widerstand auf – gegen Wachstum, Konsum und Überwachung. Barbara Bleisch spricht mit dem Soziologen über subtile Zwänge und die schwindende Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond , Vivis
    Die mit Abstand wichtigste Errungenschaft der Franzoesischen Revolution von 1789 war die (heute leider dem Neofeudalismus gewichene) Gleichheit. Ohne Gleichheit geht auch die gleich wichtige Sicherheit fuer alle (und nicht nur fuer die Halter von Privatpolizisten) floeten. Die Freiheit findet ihre Grenze an der Freiheit der Anderen, insbesondere hat ein "freiheitliches" Arbeitsrecht, das dem Lohnsklavenhalter keine scharf strafbewehrten Missbrauchsschranken setzt nix mehr mit Freiheit zu tun....
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    1. Antwort von Hans Knecht , Torny
      Ein guter Punkt: Die Freiheit findet ihre Grenze an der Freiheit der Anderen. Hingegen, nicht jeder Mensch ist gleich, wohl aber grundsätzlich gleichwertig. Nur kommt so die Menschheit auch nicht weiter. Was zählt ist meines Erachtens die Einstellung gegenüber dem Nächsten. Wie wäre es mit Nächstenliebe?
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