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Grosse Reden Als Frankreich eindringlich «Nein» zum Irakkrieg sagte

Der Irakkrieg spaltet 2003 die Welt. Aussenminister Dominique de Villepin wird zur Speerspitze des diplomatischen Widerstands. Im UNO-Sicherheitsrat warnt er eindringlich vor den Konsequenzen.

Im Februar 2003 spaltete der Irak den Weltsicherheitsrat der UNO in zwei Lager: Die USA und Grossbritannien plädierten für einen Einmarsch in den Irak, Deutschland und Frankreich sprachen sich für weitere Verhandlungen aus.

Am 14. Februar ergriff der französische Aussenminister Dominique de Villepin das Wort, um sich im Namen Frankreichs und seiner Verbündeten gegen eine Militärintervention der USA auszusprechen. Verhindern konnte er sie nicht – und auch 15 Jahre später ist der Irak-Konflikt, genau wie es der französische Minister prophezeit hatte, noch lange nicht beigelegt.

Die grossen Reden

Was sind die grossen Reden unserer Zeit und was lösen sie heute in uns aus? Die Reihe «Die grossen Reden / , Link öffnet in einem neuen FensterLes Grands Discours, Link öffnet in einem neuen Fenster», Link öffnet in einem neuen Fenster geht dieser Frage in neun Folgen nach.

Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit Arte., Link öffnet in einem neuen Fenster

5 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Der Sturz Saddams hat vielen Unterdrückten, insbesondere den Kurden die Freiheit gebracht, während der von den Franzosen angeregte Sturz Gaddafis nur kriminellen Menschenhändlern diente. Der eigentliche Grund für das Nein de Villepins im Irak war: Saddam kaufte viele französische Waffen darunter auch (trotz geltenden Sanktionen!!) Anlagen zur Chemiewaffenproduktion, während Gaddafi in Russland einkaufte. Vielleicht war die Rede de Villepins doch nicht so "gross", wie uns SRF weis machen will.
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    1. Antwort von A. Zuckermann (azu)
      Ach so, der Irakkrieg hat den Kurden die Freiheit gebracht? Nein, hat er nicht. Diverse Leute leben wahrscheinlich auf einem anderen Planeten als ich. Der Irakkrieg ist das Urdesaster unserer Zeit.
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    2. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      @Zuckermann: Bevor Sie beleidigend um sich keifen, empfehle ich Ihnen einen Besuch in Erbil. Sie scheinen weder die Kurden noch deren Land zu kennen. Unter Saddam noch geknechtet und mit (notabene auf französischen Anlagen mit Deutschen Zulieferern) produziertem Giftgas umgebracht, wurden die Kurden dank dem Eingriff der USA frei und konnten endlich selbst bestimmen.
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    3. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Richtig ist: Die irakischen Kurden erreichten ihre Autonomie nach dem Golfkrieg 1991.
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  • Kommentar von Martin Sommer (Apollon)
    Die Präsidenten der USA...es ist jeweils "vom Regen in die Traufe".
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