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Gesellschaft & Religion Kulturschaffende sind kaum überrascht vom Ja zur SVP-Initiative

Das hauchdünne Ja zur SVP-Einwanderungsinitiative hat aufgeschreckt und gibt weitherum zu reden. Wie deuten Kulturschaffende das Ergebnis? Antworten geben Christoph Schaub, Catalin Florescu, Barbara Frey, Güzin Kar, Philip Tingler, Martin R. Dean, Thomas Hürlimann und Angelika Overath.

Die Schweiz soll wieder eigenständig über die Zuwanderung bestimmen. Das hat eine denkbare knappe Mehrheit von 50,3 Prozent der Schweizer Stimmenden am Sonntag entschieden. Welche Konsequenzen das Ja zur SVP-Einwanderungsinitiative hat, darüber wird seither fleissig diskutiert. Auch Kulturschaffende schalten sich in die Diskussion ein.

Schriftsteller und Filmemacher sind besorgt, auch verärgert, jedoch kaum überrascht über das Votum. Sie versuchen das Ja zu deuten und zu verstehen, woher die Ängste in der Bevölkerung kommen. Doch einig sind sie sich in einem Punkt: Das ist ein falsches Signal, das die Schweiz damit aussendet. Sie befürchten nicht nur Folgen für die Schweizer Politik und Wirtschaft, sondern auch für ihre Arbeit als Kulturschaffende. Sehen und hören Sie hier die Aussagen von Christoph Schaub (Dokumentarfilmer), Catalin Florescu (Schriftsteller), Barbara Frey (Intendantin Schauspielhaus Zürich), Güzin Kar (Drehbuchautorin), Philip Tingler (Schriftsteller), Martin R. Dean (Schriftsteller), Thomas Hürlimann (Schriftsteller) und Angelika Overath (Schriftstellerin und Journalistin).

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