Zum Inhalt springen
Inhalt

Literatur Literaturclub Plus: Faszination Max Frisch

20 Jahre war es gesperrt, nun ist es da. Das Berliner Tagebuch von Max Frisch. Im «Literaturclub» wird das Buch ausführlich besprochen, in «Literaturclub Plus» erzählen die Kritiker, welche Frisch-Bücher sie geprägt haben.

Legende: Video Literaturclub Plus: Faszination Max Frisch abspielen. Laufzeit 09:35 Minuten.
Aus Kultur vom 28.01.2014.

Für Rüdiger Safranski ist es «Stiller». Das Buch hätte die «ganz grosse existenzielle Schlagkraft». Für Elke Heidenreich ist es «Antwort aus der Stille», ein in ihren Augen gelungenes Frühwerk, das jedoch schon zeigt, dass Frisch die Frauen nie verstehen würde.

Julian Schütt, der eine Biografie über Frisch schrieb, meinte, dass die Wahl von Elke Heidenreich Frisch sicherlich verärgert hätte, denn der Autor selber fand «Antwort aus der Stille» schlecht. Das sei aber typisch für Max Frisch, der sich sehr kritisch hinterfragte und immer wieder neu erfinden konnte. Und Stefan Zweifel, der kein Fan von Frisch ist, würde «Der Mensch erscheint im Holozän» empfehlen, ein Werk, in dem nicht mehr das «öde Identitätsproblem» im Vordergrund stünde, sondern der Zerfall.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von hans eggenberger, meilen
    ich habe von mal zu mal mehr mühe, die einführungen in den lit.club über mich ergehen zu lassen. es ist geschriebenes, ausgedachtes gerede, heruntergeleiert für herrn und frau niemand, uninteressant, absolut unnötig. warum muss stefan zweifel jedes mal so schülerhaft-nichtssagend beginnen? zeigen, wie druckreif er formulieren kann? muss er jedes mal von neuem beweisen, dass er reden mit schreiben verwechselt. einfach nur peinlich. zum glück bleiben frau heidenreich und herr safranski im club.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten