Prominente Gästeliste: Literaten in der «Sternstunde Philosophie»

Autorinnen und Autoren blicken mit kritischen Augen auf die Welt. Sie sind nicht zuletzt deshalb gern gesehene und gehörte Gäste in der «Sternstunde Philosophie». Eine Auswahl der Sendungen mit grossen Namen der Gegenwartsliteratur.

    • 1.
      Siri Hustvedt
      «Wir alle sind Mann und Frau», sagt die amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt. Doch das Rollenspiel fällt oft zu Ungunsten der Frau aus – vor allem im Kunstbetrieb. Barbara Bleisch im Gespräch mit der US-Autorin über Stereotypen, die auch deshalb falsch sein müssen, weil niemand nur eine Seite hat.
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      Siri Hustvedt - Der Tanz der Geschlechter

      58 min, aus Sternstunde Philosophie vom 21.6.2015
    • 2.
      Michail Schischkin
      Der Russe Michail Schischkin kritisiert die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin hart, bezeichnet Putin als «Zaren». In der Literatur sieht er die einzige Möglichkeit, die menschliche Würde im heutigen Russland zu retten. Im Gespräch mit Norbert Bischofberger äussert sich Schischkin zu den Ereignissen in der Ukraine, zur Rolle Russlands und zum Stellenwert der Literatur.
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      Michail Schischkin – Poet gegen Zar

      55 min, aus Sternstunde Philosophie vom 15.6.2014
    • 3.
      Lukas Bärfuss
      In seinem Roman «Koala» stellt Lukas Bärfuss unseren Lebensstil in Frage, der uns atemlos durchs Leben treibt. Doch ist die Sehnsucht nach mehr nicht der Motor des Glücks? Barbara Bleisch spricht mit dem Schriftsteller über Zivilisationskrankheiten, Ausstiegsszenarien und das Lob der Faulheit.
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      Lukas Bärfuss – das Leben als Treibjagd

      54 min, aus Sternstunde Philosophie vom 4.5.2014
    • 4.
      Juli Zeh
      Freiheit und Demokratie, Menschenrechte und Toleranz – es sind die grossen Themen, für die das Herz von Juli Zeh schlägt. Nicht nur in ihrer Literatur, auch als Juristin wehrt sich die Deutsche gegen jegliche Angriffe auf die menschliche Integrität.
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      Juli Zeh – die Grenzen der Freiheit

      53 min, aus Sternstunde Philosophie vom 21.4.2013
    • 5.
      Urs Widmer
      «Die Schweiz ist keine Insel, auch wenn dies einer ihrer Lieblingsmythen ist. Schon gar keine Insel der Seligen.» Diese Sätze stammen vom 2014 verstorbenen Schweizer Schriftsteller Urs Widmer. 2011 war er zu Gast in der «Sternstunde Philosophie» und sprach mit Norbert Bischofberger über die Schweiz und die gesellschaftliche Bedeutung der Literatur.
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      Urs Widmer – wohin bewegt sich die Schweiz?

      55 min, aus Sternstunde Philosophie vom 30.1.2011
    • 6.
      Herta Müller
      Mit der deutschen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin spricht Juri Steiner über ihr Leben zwischen Diktatur und Demokratie, Anpassung und Widerstand, Angst und Bedrohung, Heimat und Exil – und darüber, was Sprache alles vermag.
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      Herta Müller – von der Macht der Sprache

      57 min, aus Sternstunde Philosophie vom 2.1.2011
    • 7.
      Michel Houellebecq
      Jeder Roman des Skandalautors Michel Houellebecq sorgt in Frankreich für grosse Aufmerksamkeit. Houellebecq liebt es, mit geläufigen Tabus und Denkmustern zu brechen. Im Gespräch mit Juri Steiner erklärt der Zyniker vom Dienst, woran er glaubt und was es mit der Magie des Regionalen auf sich hat.
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      Michel Houellebecq – Vermessenheit als Weltanschauung

      54 min, aus Sternstunde Philosophie vom 1.5.2011
    • 8.
      Umberto Eco
      Was hat die Liebe zu Menschen mit der Liebe zu Büchern zu tun? Inwiefern spiegelt sich die Gegenwart in der Vergangenheit, das Diesseits in den Phantasien des Jenseits? Im Gespräch mit Norbert Bischofberger gewährt der Schriftsteller und Sprachphilosoph Umberto Eco Einblick in sein literarisches Kabinett und erzählt, wie es sich damals in «Berlusconien» so lebte.
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      Umberto Eco – Perpetuum mobile der Literatur

      59 min, aus Sternstunde Philosophie vom 25.10.2009
    • 9.
      Orhan Pamuk
      Er ist ein Wanderer zwischen den Welten, hält West und Ost den Spiegel vor, mit der schärfsten und schönsten Waffe zugleich: der Poesie. Der türkische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk spricht mit Nathalie Wappler über Sammel-Leidenschaft, enttäuschte Liebe und die Gründe, warum Schreiben in der Türkei auch gefährlich sein kann.
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      Orhan Pamuk – zwischen Tradition und Moderne

      56 min, aus Sternstunde Philosophie vom 26.10.2008
    • 10.
      Bernhard Schlink
      Er war Verfassungsrichter. Er ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie. Bernhard Schlinks Roman «Der Vorleser» über die Liebe zwischen einem Fünfzehnjährigen und einer ehemaligen KZ-Aufseherin ist millionenfach verkauft worden und hat es als erstes deutsches Buch an die Spitze der Bestsellerliste der «New York Times» geschafft. Wer ist dieser «Go-between» zwischen Literatur und Justiz? Bernhard Schlink antwortet auf die Fragen von Monika Maria Trost und Michael Pfister.
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      Bernhard Schlink – Gedächtnis und Gerechtigkeit

      55 min, aus Sternstunde Philosophie vom 22.6.2008