Schweizer Buchpreis Das Publikum würde Julia Weber den Buchpreis verleihen

Wir wollten wissen: Wer hat den Schweizer Buchpreis am meisten verdient? Laut unserer Umfrage sind es die beiden nominierten Autorinnen. Wer den Preis bekommt, bestimmt die Jury am Sonntag.

Ein Buch liegt mittig aufgeschlagen auf einem Pult. Fotografiert von vorne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Getty Images

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Sendungen zum Buchpreis

Am Sonntag, 12.11. überträgt 52 beste Bücher die Verleihung des Schweizer Buchpreises ab 11 Uhr live aus Basel. Ebenfalls am Sonntag widmet sich 52 beste Bücher um 20 Uhr in einer Sondersendung der Gewinnerin oder dem Gewinner.

Ein Drittel des Publikums würde ihr den Schweizer Buchpreis verleihen: Julia Weber ist mit ihrem Erstling «Immer ist alles schön» nominiert.

An zweiter Stelle folgt in unserer Umfrage Martina Clavadetscher («Knochenlieder»), mit knappem Vorsprung vor Jonas Lüscher («Kraft»). Beide haben 2017 jeweils ihren zweiten Roman vorgelegt.

Ein Roman, viele Romane

Ebenfalls nominiert sind Lukas Holliger und Urs Faes. Holliger hat nach mehreren Theaterstücken und Hörspielen dieses Jahr erstmals einen Roman, «Das kürzere Leben des Klaus Halm», veröffentlicht.

Faes hat als einziger der Nominierten in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Romane veröffentlicht. Dieses Jahr erschien sein sehr persönliches Buch «Halt auf Verlangen – ein Fahrtenbuch».

Die Jury vergibt den Buchpreis am 12. November in Basel. «52 beste Bücher» überträgt die Verleihung ab 11 Uhr live.

Voting zum Schweizer Buchpreis 2017

  • Wer soll den Schweizer Buchpreis erhalten?

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    Martina Clavadetscher für «Knochenlieder»

    Ein Blick in die Zukunft: Die Geschichte einer Familie, die in einem Überwachungsstaat lebt.

    21%
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    Urs Faes für «Halt auf Verlangen. Ein Fahrtenbuch»

    Urs Faes von seiner persönlichsten Seite: Eine Krebsdiagnose zwingt ihn, sich seinem bisherigen Leben zu stellen.

    15%
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    Lukas Holliger für «Das kürzere Leben des Klaus Halm»

    Biographien zweier Basler Männer in der Sinnkrise.

    10%
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    Jonas Lüscher für «Kraft»

    Ein deutscher Rhetorikprofessor will mit der Antwort auf eine knifflige Frage eine Million Dollar gewinnen.

    19%
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    Julia Weber für «Immer ist alles schön»

    Ein tapferes Mädchen erzählt aus ihrem ungeordneten, tragischen Leben und von schwierigen Familienverhältnissen.

    35%
  • 861 Stimmen wurden abgegeben

Verdiente Nominierungen

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Die Nominierten

Porträts der Nominierten auf ansichten.ch, der Literaturplattform von SRF.

Der Schweizer Buchpreis ist mit 30'000 Franken dotiert, die übrigen Finalisten bekommen je 2500 Franken. 78 Werke waren dieses Jahr eingereicht worden, fünf sind nun nominiert.

«Das ist eine mutige Auswahl, die ein breites Spektrum abdeckt», sagt SRF-Literaturredaktorin Luzia Stettler.

«Knochenlieder» von Martina Clavadetscher sei zum Beispiel ein sehr eigenwilliges Stück Literatur, das Science-Fiction mit Elementen aus Märchen und Mythen mischt.

«‹Knochenlieder› hat die Nominierung klar verdient. Genauso wie die vier anderen Titel», sagt Stettler.

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, 52 beste Bücher, 12.11.2017, 11.03 Uhr.

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