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Wissen Mensch, Roboter! Die Unterschiede werden kleiner

Haben Roboter einen Sinn für Humor? Das Zeug zum Verkäufer? Können sie eine Gebrauchsanleitung lesen? Fünf Forschungsfelder, die in New York am Mensch-Roboter-Symposium «Ro-Man» für Aufsehen sorgen.

Ein weisser Roboter mit blauen Augen.
Legende: Kann «Schere, Stein, Papier» – und schnippisch sein: MARS, entwickelt an der Priority Academy LSST. The Priory Acedemy LSST

1. Selber machen

Roboter sind gut darin, dem Menschen zur Hand zu gehen. Aber ohne jede fremde Hilfe das neue Büchergestell aufbauen, das man sich gekauft hat? Da muss auch der Roboter zuerst wissen, wie man am besten anfängt. Und dann, was als nächstes dran ist. Hierarchisches Denken: Auch Roboter beherrschen es, wie ein Projekt der Yale-University, Link öffnet in einem neuen Fenster zeigt.

Ein weisser Roboter mit einem Kopf, der an einen Hasen erinnert.
Legende: Arbeitet mit autistischen Kindern: der Robotis OP2. Robotis.com , Link öffnet in einem neuen Fenster

2 . Menschen lesen lernen

Kein Kinderspiel! Die George Washington University hat in New York ein Projekt mit autistischen Kindern, Link öffnet in einem neuen Fenster vorgestellt, deren emotionale Entwicklung mithilfe von Robotern gefördert wird. Roboter Robotis OP2 sieht aus wie ein Hase mit abgeschnittenen Ohren. Was ihn aber besonders auszeichnet, ist ein phänomenales Auge. Robotis OP2 schafft es, auch kindliche Emotionen zu lesen, die sich nur über Körperbewegungen ausdrücken.

3. Menschelnde Maschine

Untersuchungen zeigen: Der Mensch mag es nicht besonders, wenn Roboter ihm zu nahe kommen. Am Ro-Man 2016 hatte ein Roboter namens MARC seinen Auftritt, der mit Menschen «Schere, Stein, Papier» spielt, Link öffnet in einem neuen Fenster. Zunächst mechanisch, dann mit kecken Kommentaren. Die überraschende Erkenntnis: Die meisten Mitspieler hatten mehr Spass am Spiel mit dem schnippischen Roboter. Weil er näher am Menschen gebaut ist.

Verkaufsgespräch in einem Laden: Eine junge Frau zeigt einer Kundin ein Smartphone.
Legende: Ein Smartphone verkaufen: Dafür ist auch der Roboter bald smart genug. Keystone

4. Gut verkauft

Reagieren ist gut – selber die Initiative ergreifen besser. In einem Laden etwa, wenn ein Roboter Dinge an den Mann oder an die Frau bringen soll. Das jüngste «Kind» der Universität von Osaka ist ein Roboter, dem ein neuronales Netz hilft, auch in schwierigen Verkaufsgesprächen Herr der Lage zu sein, Link öffnet in einem neuen Fenster. Er kann sogar auf einen Kunden eingehen, auch wenn der vorher nichts gesagt hat.

5. Bitte lächeln

Roboter und Humor: Die Universität Salzburg, Link öffnet in einem neuen Fenster erforscht das Gebiet – mit dem ganzen Ernst, den das Thema verlangt. Die Forscher in Österreich entwickelten einen Roboter, der einem anderen beweisen will, dass er mehr auf der Festplatte habe als er, weil er gehen könne. Als er nach wenigen Schritten ins Stolpern gerät, muss er über sich selber lachen. Und der Kollege lacht mit. Selbstironie und Schadenfreude: ganz schön menschlich.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Interessantes Thema. Allerdings, wenn die Aussage "die Unterschiede werden kleiner" im leeren Raum steht wird wohl jeder Leser eine andere Interpretation davon haben. Meine ist mit einem Vergleich einfach darzustellen: Es wurde neulich ein Exoplanet entdeckt im unserem Sonnensystem am nächsten gelegenen System und erst noch erdähnlich. Man könnte jetzt sagen: Die Distanz zum nächsten erdähnlichen Planeten ist kleiner als angenommen. Dass sie immer noch unüberwindlich ist, liefert den Vergleich.
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