Bergregionen: Hitzewelle in Zahlen

Im Flachland und auf der Alpensüdseite reihte sich Hitzetag an Hitzetag, in den Bergregionen beeindruckte die Anzahl Sommertage.

Blick auf Vrenelisgärtli. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick auf Vrenelisgärtli. Danko Rihter

Ein Messstation im Vordergrund, in Hintergrund das Seehorn Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Messstation in Davos auf 1594 m ü.M. hat ungewöhnlich häufig mehr als 25 Grad gemessen. SRF Meteo

Die Hitze der letzten Tage und Wochen war nicht nur im Flachland spürbar. In den Bergen stiegen die Temperaturen ebenfalls regelmässig über die Sommermarke von 25 Grad. Obwohl der Monat noch nicht ganz um ist, es ist eindeutig: Im Juli 2015 wurden weit überdurchschnittlich viele Sommertage registriert. Engelberg als Beispiel: Im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 wurden sechs Sommertage gemessen. Im Juli 2015 sind es bereits 16 Tage. In Adelboden und Davos werden 3.1 resp. 1.9 Sommertage erwartet, im Juli 2015 stiegen die Höchstwerte bereits zehn Mal über 25 Grad an.

La Dôle als Spitzenreiter

Beeindruckend ist der Vergleich zur Norm auf La Dôle im Waadtländer Jura. Im Schnitt wird dort nur alle fünf Jahre im Juli ein Sommertag erreicht, im Juli 2015 sind es bereits sechs an der Zahl.

Sommertage Juli 2015 bis zum 24. Juli

OrtAnzahlNorm (81/10)Faktor
La Dôle VD
60,230
San Bernardino GR
30,310
Samedan GR
12
1,39,2
Davos GR
131,96,8
Adelboden BE
123,13,9
Blatten, Lötschental VS
184,83,8
Engelberg OW
196,03,2
Chaumont NE
134,43,0
Ulrichen VS
197,82,4

Sommerpause in den Bergen

Die Hitze hat vorerst ein Ende. Die nächsten Tage werden kühler sein, die Bergstationen werden bis Ende Monat kaum mehr sommerliche Temperaturen messen.