Bodenfrost Frostige Nächte: Nichts für zarte Pflanzen

Zwei kalte Nächte mit Bodenfrost stehen uns bevor. Um welche Früchte und Kräuter müssen Sie sich kümmern?

Die kommenden Nächte bringen Bodenfrost. Bodenfrost bedeutet, die Temperatur in Bodennähe sinkt unter den Gefrierpunkt. Bodenfrost trifft daher alle Pflanzen, die im Garten ihre Blüten und Blätter in Bodennähe ausbilden. Dazu gehören Ihre frisch gepflanzten Erdbeeren, Küchenkräuter oder auch Blumen. Obstbäume werden von Bodenfrost verschont, denn auf deren Höhe sinken die Temperaturen trotz Bodenfrost kaum unter den Gefrierpunkt.

Welche Pflanzen müssen Sie schützen?

Traditionelle Kräuter wie Schnittlauch oder Minze benötigen keinen Schutz. Sie sind frost-, ja sogar winterfest. Auch Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei und viele Sorten des Lavendels überstehen die kalten Nächte schadenfrei. Schützen Sie aber Ihre Erdbeeren, denn sie sind in der Blüte frostanfällig. Die Petersilie wäre zwar winterhart, im Frühjahr verträgt sie aber keine frostigen Temperaturen mehr.

Kräuter und Frost


Frostverträglich?
Temperaturgrenze
Basilikumnein10 Grad
Koriander
nein10 Grad
Erdbeeren in Blüte
nein0 Grad
Petersilie im Frühjahr
nein
0 Grad
Lavendelbedingt
0 bis -15 Grad
Rosmarinja-5 bis -10 Grad
Oreganoja-10 bis -20 Grad
Thymianja-10 bis -20 Grad
SalbeijaBis -15 Grad
Minzeja
Bis -15 Grad
SchnittlauchjaBis -25 Grad

Basilikum und Koriander

Als mediterrane Gewächse vertragen Basilikum und Koriander nicht nur keinen Frost, selbst Temperaturen von 10 Grad und weniger sind ihnen unlieb. Pflanzen Sie Basilikum und Koriander daher besser in Töpfe. In den Frühlingsnächten und in kalten Sommernächten kann man die zwei Sensibelchen schnell in die warme Stube umsiedeln.