Mehr als 30 Grad im Tessin

Heute Dienstagnachmittag stiegen die Temperaturen im Tessin auf mehr als 30 Grad. Nebst der allgemein milden Luftmasse trug noch Nordföhn dazu bei, der zwar meist nicht bis auf den Talboden reichte, der die Luft aber allgemein erwärmte.

Blick über den wolkenlosen Lago Maggiore Richtung Magadinoebene Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hitze im Tessin In der Magadinoebene wurde es am Dienstagnachmittag mehr als 30 Grad heiss. Blick vom Maggiadelta. FB

Am Montag hatte es in der Magadinoebene mit 29,6 Grad knapp nicht für einen Hitzetag gereicht. Heute Dienstag, kurz nach Mittag, wurde aber in der Magadinoebene der Hitzewert übertroffen. In der allgemein milden Luftmasse sorgte Nordföhn im Tessin für sommerliche Temperaturen. Obwohl am Dienstagnachmittag der Nordföhn in der Magadinoebene nicht mehr bis auf den Talboden reichte, stieg die Quecksilbersäule in den Hitzebereich an. Im Laufe des Nachmittages stiegen die Temperaturen auch in Lugano und im Maggiatal auf mehr als 30 Grad.

Rein statistisch nur alle 10 Jahre

Hitzetage im September sind in der Magadinoebene sehr selten. Sie kommen nur etwa alle 10 Jahre vor. Oft kühlt die Luft in den länger werdenden Nächten so stark ab, dass auch bei voller Sonneneinstrahlung die Hitzemarke nicht mehr erreicht wird.

Ende des Nordföhns

Der Nordföhn flaut im Laufe des Tages weiter ab. Entsprechend werden zwar am Mittwoch im Tessin immer noch sommerliche Temperaturen erwartet, für Hitzewerte dürfte es allerdings nicht mehr reichen. Dagegen wird es im Norden von Tag zu Tag wärmer. Bereits am Mittwoch darf vielerorts mit einem Sommertag, also mit Höchstwerten oberhalb der 25 Gradmarke, gerechnet werden, am Donnerstag könnte es dann auch im Rhonetal und in der Nordwestschweiz lokal für einen Hitzetag reichen.