Fotokunst Morgenrot, was es dazu braucht

Morgen- und Abendstunden bringen die besten Lichtverhältnisse. Es ist aber nicht immer gleich, einmal ist das Morgenlicht gelblich, ein anderes Mal gibt's blutroten Himmel. Auf was muss man achten für den besten Foto-Moment?

"Morgenrot - Schlechtwetterbot" heisst die Bauernregel. Ich sage: "Morgenrot bringt tolle Fotos ohne Not." Die Zutaten sind simpel: Wolken, die nicht zu tief sind, dann tief stehende Sonne, die die Wolken von unten anscheint. Tiefstehend, damit das Licht einen möglichst langen Weg durch die Atmosphäre hat und alle Anteile des Lichtes weggestreut werden bis nur noch rot übrig bleibt. Fertig. Damit ist auch klar, welche Wetterlage sowas begünstigt: Warmfront, die gerade aufzieht. Eine Warmfront bringt nämlich zuerst Wolken in der Höhe.