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Temperaturempfinden Windchill

Legende: Video Windchill abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus me_meteo vom 26.03.2019.
  • Bei zügigem Wind fühlt sich die Temperatur niedriger an als die tatsächlich gemessene Temperatur. Ohne Wind bildet sich auf der Haut ein dünnes Warmluftpolster. Bei Wind wird die winzige Isolationsschicht dauernd weggetragen, die Luft entzieht unserem Körper Wärme. Der Windchill-Effekt lässt uns also frieren.
  • Die wahrgenommenen Umgebungstemperatur oder gefühlte Temperatur, hängt nicht nur vom Windeinfluss ab. Andere ebenso zentrale Einflussfaktoren sind Luftfeuchtigkeit, direkte Sonneneinstrahlung, Aktivitätsgrad des Menschen, Körpergrösse, Gewicht und Bekleidung.
  • Hier sehen sie den Vergleich Höchstwert versus gefühlte Temperatur für Mittwoch. Bise und etwas Nordwind in der Höhe sorgen für den deutlichen Unterschied.

Schweizer Karte mit den Höchstwerten versus den gefühlten Temperaturen.
Legende: Windchill Wind wird auch am Mittwoch unser Wärmepolster über der Haut wegblasen. Deshalb sehen sie in der Grafik die Höchstwerte und die gefühlten Temperaturwerte, welche tiefer sind. SRF Meteo

Anhand dieser Tabelle können sie den Windchill-Effekt selber ausrechnen.

Tabelle mit Wind- und Temperaturwerten, welche kombiniert zur gefühlten Temperatur führen.
Legende: Windchill-Berechnung Anhand der aktuellen Temperatur und Windgeschwindigkeit können sie die gefühlte Temperatur ausrechnen. SRF Meteo

Ab Freitag deutlich wärmer

Nicht nur die Bise ist ab Freitag kein Thema mehr, sondern auch deutlich wärmere Luft strömt aus Südwesten zur Schweiz. Diese Kombination aus windschwachen Verhältnissen und wärmeren Luftmassen lassen uns die Tage ab Freitag deutlich wärmer empfinden. Prognostizierte 18 Grad fühlen sich dann auch so an.