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Kühe trinken  aus ein Bach, der die Almwiese teilt.
Legende: Nicht nur im Flachland, sondern insbesondere in der Höhe ist es aussergewöhnlich heiss. SRF
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Temperaturhöchstwerte Neue Hitzerekorde sowohl im Norden wie auch im Süden

Diese Hitzewelle hat es in sich. Nach dem Hitzesommer 2003 und dem heissen Juli 2015 zeigten diverse Messstationen sowohl auf der Alpennord- wie auch auf der Alpensüdseite neue Rekordwerte in der Schweiz.

Temperaturrekorde Alpensüdseite

OrtBisheriger Rekord in °CNeuer Rekord in °C
Piotta TI34 (13.08.2003)35.4
Cimetta TI26.2 (11.08.2003)29.7
Poschiavo/Robbia GR33.1 (27.07.1983)34.3
Sta. Maria, Val Müstair GR30.6 (28.07.1983)31.7
Buffalora GR27.7 (08.08.1992)28.1

Temperaturrekorde Alpennordseite

OrtBisheriger Rekord in °CNeuer Rekord in °C
Koppigen BE36.4 (07.07.2015)36.5
Säntis20.6 (27.07.1983)21.0
Davos GR29.3 (05.07.2015)29.8
Piz Corvatsch GR13.2 (19.08.2013)13.3
Grächen VS30.6 (31.07.1983)30.8
Scuol GR33.1 (04.08.2003)33.3

Insbesondere oberhalb von 1000 m gab es neue Rekorde. Im Flachland blieben neue absolute Rekorde weitgehend aus.

Es bleibt heiss

Die Hitze bleibt mindestens bis zum Wochenende bei uns. Neue Rekordwerte gibt es wohl nicht mehr. Die erwarteten Höchstwerte liegen im Norden «nur» noch zwischen 29 und 33 Grad, im Süden um 33 Grad.

Im Mittelland kommt am Freitag vorübergehend schwache Bise auf und in der Höhe ist leichter Nordwind zu spüren. Es gelangt zwar weiterhin heisse Sommerluft zu uns, sie ist jedoch ziemlich trocken. Dadurch kühlt es in der Nacht besser und das Lüften wird effektiver.