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Mehr als 32 Grad Heissestes Wochenende des Jahres

Der Kalender zeigt zwar schon Mitte August, nichts desto trotz erlebten wir das heisseste Wochenende des Jahres. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag gab es beidseits der Alpen lokal mehr als 32 Grad. Vor allem in der Nordwestschweiz gingen auch lokale Gewitter nieder.

Ein Kursschiff verlässt den Steg in Brunnen, dahinter ein wolkenloser Himmel über dem Vierwaldstättersee.
Legende: Brunnen/SZ Sommerwetter am Vierwaldstättersee. Irene Eichhorn

Bis jetzt gab es Hitze im Sommer 2021 nur in homöopathischen Dosen. Das änderte sich in den letzten Tagen. Schon am Donnerstag wurden in Sitten 33,0 Grad verzeichnet, und lokal wurde der heisseste Tag des Jahres registriert, so beispielsweise am Flughafen-Zürich. Am Wochenende ging die Hitze weiter. Am Samstag lagen die Höchstwerte in Grono im Misox bei 32,3 Grad, in Sitten und Genf bei 32,2 Grad, und auch Visp verzeichnete 32,0 Grad. Die 32,2 Grad bedeuteten im Übrigen in der Calvinstadt ebenfalls einen lokalen Jahresrekord. Auch sonst lagen die Temperaturen verbreitet im Hitzebereich, also bei mehr als 30 Grad. Auch am Sonntag lagen die Höchstwerte bei gut 32 Grad. In_Sitten, Grono und Biasca/TI wurden 32,2 Grad erreicht, in Nyon und Ilanz wurden genau 32 Grad aufgezeichnet. Die absolute Jahreshöchsttemperatur vom 12. Juni mit 34,3 Grad, gemessen in Magadino, blieb aber auch an diesem Wochenende unangetastet.

Junge Dame mit Kunstsprung in die Aare.
Legende: 31 Grad in Thun Bei dieser Sommerhitze hilft nur ein Sprung in die Aare. Werner Krebs

Ohne Gewitter geht es nicht

Am Samstag war es zwar oft sonnig, im Laufe des Nachmittages gab es aber am Jura ganz lokale Gewitter. Am Sonntag gingen die ersten Gewitter schon am Vormittag nieder. Kurz nach Mittag zog eine weitere Gewitterzelle dem Jura entlang und brachte vor allem im Kanton Aargau und im Norden des Kantons Zürich starken Regen. In Barmelweid und in Bözberg, beide im Aargau gelegen, fielen in kurzer Zeit 16 Millimeter Regen. In der Nacht zum Montag muss mit neuen Gewittern gerechnet werden. Sie können zum Teil kräftig ausfallen.

Dicke Gewitterwolken am frühen Sonntagnachmittag über dem Laufental.
Legende: Laufen/BL Schon am Sonntagmorgen gab es in der Nordwestschweiz erste Gewitter, am Nachmittag folgten weitere. Daniel Steg

Sommerende oder nur weiteres Time-out?

Am frühen Montagmorgen erreicht uns eine Kaltfront und crasht den Sommer bereits wieder. Am Montag gibt es im Norden nur noch 21 bis 25 Grad, nur im Tessin bleibt es mit 29 Grad sommerlich. Bis Mittwoch geht es im Norden bescheiden und mit Temperaturen um 20 Grad weiter, dann wird es allmählich wieder wärmer, nach Hitze sieht es momentan aber nicht mehr aus.

Wolkenloser Himmel am Samstagmittag über den Walliser Bergen.
Legende: Alphubel Blick vom Alphubel auf das Walliser Bergpanorama. Auf 3600 Meter Höhe gab es am Samstag 6,7 Grad. Hansruedi Weyrich

Abkühlung auch in Südeuropa

Nach der Hitzewelle der vergangenen Woche gehen die Temperaturen auch im Süden Europas etwas zurück. In Florenz wurden am Samstag 41 Grad gemessen. Bis zur Wochenmitte sinken dort die Temperaturen auf 27 Grad, um auf das kommende Wochenende wieder auf rund 35 Grad anzusteigen. Auch im Süden Spaniens gibt es eine kurze Entlastung. In Murcia gab es am Sonntag 46 Grad. Ebenfalls 46 Grad wurden am Samstag in Granada gemessen. Dort gehen die Temperaturen bis zur Wochenmitte auf 34 Grad zurück. Schon am kommenden Wochenende dürften dort die Temperaturen zum Teil wieder oberhalb von 40 Grad liegen. Dreht die Strömung in den kommenden Tagen wieder auf Süd oder Südwest kann sich auch bei uns der Hochsommer nochmals zurückmelden.

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