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Ausgangslage der St. Galler Stadtratswahlen
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 11.09.2020.
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Wahlen Stadt St. Gallen Drei Kandidierende für das St. Galler Stadtpräsidium

St. Gallen bestimmt die Nachfolge des Stadtpräsidenten und auch in den anderen 76 Gemeinden des Kantons wird gewählt.

Zwei Bisherige und ein Neuer kämpfen um das Stadtpräsidium in St. Gallen. Maria Pappa von der SP und der parteilose Markus Buschor wollen als bisherige Stadträte in Zukunft auf dem höchsten Stuhl sitzen. Die FDP will mit dem politischen Quereinsteiger Mathias Gabathuler ihren Sitz verteidigen. Nach 12 Jahren tritt FDP-Stadtpräsident Thomas Scheitlin zurück.

Die SP hat mit Maria Pappa gute Chancen, die erste Frau Stadtpräsidentin zu stellen – allerdings ist ihre Konkurrenz stark. Ein zweiter Wahlgang ist wahrscheinlich. Und: Wer in St.Gallen Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident werden will, muss auch als Stadtrat gewählt werden. Um diese fünf Sitze kämpfen acht Personen; vier Bisherige und vier Neue.

Die drei Kandidierenden für das Stadtpräsidium

  • Mathias Gabathuler, FDP

    Der 53-jährige Mathias Gabathuler ist ein politischer Quereinsteiger. Er hat Sprach- und Literaturwissenschaft studiert und ist Sekundarschullehrer. Heute leitet er eine Kantonsschule in der Stadt St.Gallen. Sein Hobby ist das Bergsteigen. Innerhalb der FDP siedelt er sich bei den Umweltfreisinnigen an. Der Verheiratete ist Vater von drei Kindern. Er soll für die FDP den einzigen Stadtratssitz verteidigen und gleichzeitig auch Stadtpräsident werden.

  • Maria Pappa, SP

    Die 49-jährige SP-Politikerin sitzt seit vier Jahren im Stadtrat als Bauchefin. Sie ist alleinstehend und in St.Gallen aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Italien eingewandert. Vor zehn Jahren liess sie sich einbürgern. Sie ist studierte Sozialpädagogin und engagiert sich auch in der Kirchenarbeit. 2012 wurde sie ins Stadtparlament gewählt, vier Jahre später wurde sie Stadträtin. Maria Pappa wäre bei einer Wahl die erstes Frau Stadtpräsidentin in St.Gallen.

  • Markus Buschor, parteilos

    Der 58-jährige Markus Buschor war Architekt, bevor er vor acht Jahren als Parteiloser in die Stadtregierung gewählt wurde. Damals musste er das Bildungsdepartement übernehmen, obwohl er das Baudepartement vorgezogen hätte. Der Vater von drei Kindern ist politisch schwierig einzuordnen. Einer Partei will er partout nicht beitreten. Die Grünen der Stadt St.Gallen empfehlen ihn überraschend zur Wahl ins Präsidium.

Kampfwahlen in Wil

Auch in Wil, der drittgrössten Stadt im Kanton St. Gallen, gibt es Kampfwahlen ums Stadtpräsidium. Die bisherige CVP-Stadtpräsidentin Susanne Hartmann wurde in die Kantonsregierung gewählt. Die CVP hält den Präsidiumssitz seit Jahrzehnten.

Die Partei versucht mit dem äuswärtigen Kandidaten Hans Mäder den Sitz zu verteidigen. Allerdings bekommt er mit den bisherigen Stadträten, Daniel Meili von der FDP und Dario Sulzer von der SP, harte Konkurrenz. Der Stadtpräsidiumssitz wird wohl auch in Wil erst in einem zweiten Wahlgang im November besetzt.

Stadtratswahlen in Gossau

Auch in Gossau kommt es im Stadtrat zu Kampfwahlen. Hier geht es allerdings um das Schulpräsidium, ein zentrales politisches Amt. Es ist neben dem Stadtpräsidium der einzig vollbezahlte und hundertprozentige Stadtratsjob.

Ein Praktiker, Oberstufenlehrer Stefan Rindlisbacher von der FDP, und die studierte Erziehungswissenschaftlerin und Dozentin Ruth Lehner von der CVP streiten sich um dieses Amt. Beide haben völlig unterschiedliche Ansätze, wie sie das Schuldpräsidium führen wollen.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr

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