Gar nicht abgehoben

«Schweiz aktuell extra» zeigt in einer neunstündigen Live-Reportage «Flughafen Zürich – Hochbetrieb zum Ferienstart», was einem als Passagier meist verborgen bleibt. Moderator Michael Weinmann erzählt, worauf er sich am meisten freut und was die Zuschauerinnen und Zuschauer alles erwartet.

Michael Weinmann vor Antonov Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Michael Weinmann freut sich, dass er am Samstag seinen Traumberuf mit seiner Leidenschaft verbinden kann. SRF / Oscar Alessio

Die Landung der Anotonov AN 225 letzte Woche war für dich, der selber fliegt, schon ein Highlight. Auf welches Highlight freust du dich am kommenden Samstag?

Ich freue mich vor allem darauf, Teil zu sein einer so grossen und tollen Produktion. Für mich persönlich ist es ein geniales Highlight. Die Fliegerei ist meine Leidenschaft. Das mit meinem Traumberuf zu verbinden, darauf freue ich mich riesig.
Und welches Highlight dürfen die Zuschauer auf gar keinen Fall verpassen?

Besonders sind vor allem diejenigen Momente, wo wir hinter die Kulissen blicken. Die Gepäcksortieranlage beispielsweise finde ich persönlich enorm beeindruckend. Dort sausen Koffer und Taschen vollautomatisch auf kilometerlangen Bändern vom Check-in zum Flugzeug. Eine beeindruckende Perspektive erwartet uns beim A380 von Singapore Airlines. Meine Kollegin Catherine Thommen wird beim sogenannten Pushback hautnah dabei sein. Das ist der Moment, wo der grosse Traktor den Riesenflieger vom Gate weg schiebt.
SRF: Wie hast du dich persönlich auf diesen Live-Tag vorbereitet?

Michael Weinmann: Ich bin schon vor Wochen ins Projektbüro gezogen, habe gleichzeitig aber immer noch «Schweiz aktuell» moderiert. Seit letzter Woche aber konzentriere ich mich nur noch auf den Flughafen. Einerseits braucht es eine Unmenge an Moderationen. Dann mussten wir aber auch noch einiges abdrehen; beispielsweise eine Nachtrepo vom Flughafen, die Landung der Antonov aus Sicht eines Spotters und den Trailer.
Was ist die grösste Herausforderung für dich am Samstag?

Ganz klar die Zeit. Ich habe noch nie eine neunstündige Sendung moderiert. Die Herausforderung ist, über die ganze Zeit fit und konzentriert zu bleiben. Ich denke aber, das kommt von alleine, wenn so viel Spannendes rundherum passiert.
Die Fliegerei fasziniert die Menschen seit jeher. Wann hat das bei dir angefangen und was macht die Faszination aus?

Flugzeuge faszinierten mich schon als Kind. Da war ich regelmässig auf der alten Flughafenterrasse und spielte liebend gern mit Flugzeugmodellen. Ich staune jedes Mal, wenn diese grossen, schweren Maschinen vom Boden abheben und bekomme auch immer ein bisschen Fernweh. Flugzeuge sind für mich ganz eng mit Ferienfeeling und Abenteuer verbunden.