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Frisurenwettbewerb in Belgien «Es lebe der Vokuhila!» – Fans feiern Kultfrisur

  • Im belgischen Audregnies hat am Wochenende der vierte europäische Vokuhila-Frisurenwettbewerb stattgefunden.
  • Hunderte Teilnehmende aus mehreren europäischen Ländern feierten die Frisur, die in den 1980er-Jahren populär war.

Bei der markanten Frisur sind die Haare an Stirn und Seiten kurz gehalten, während der hintere Teil ausufern darf. Gewinner des Wettbewerbs war ein Duo: Bérénice (44) und Samuel (46) traten unter dem Künstlernamen «BesaMulet» an.

Der diesjährige Wettbewerb war bereits die vierte Vokuhila- oder Mullet-Meisterschaft in Europa. Den Teilnehmern, die aus ganz Europa angereist waren, ging es dabei nicht nur um den Spass – für einige ist die Frisur zu einer Lebenseinstellung geworden.

Der Haarschnitt der 80er lebt weiter

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Fussballspieler mit lockigem Haar im Torraum.
Legende: IMAGO / Norbert Schmidt

«Mulet» oder «Mullet» ist die französische beziehungsweise englische Bezeichnung für den Vokuhila. Die «Vorne kurz, hinten lang»-Frisur war besonders in den 1980er-Jahren populär. Bekannte Träger waren etwa der Fussballer Rudi Völler oder Pop-Legende David Bowie.

«Der Mullet ist offen – gegenüber anderen, gegenüber Andersartigkeit, gegenüber dem Abenteuer. Er hat eine wilde Seite», sagte Wettbewerbssprecher David Hubert.

Der 60-jährigen Belgierin Christine hat der Mullet nach eigenen Worten aus einer Lebenskrise geholfen. «Es fühlt sich einfach grossartig an, und ich habe noch immer keine Antidepressiva genommen. Es lebe der Mullet», sagte die silberhaarige Wettbewerbsteilnehmerin.

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