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Trauerfeier für Fidel Castro «Adiós Comandante» – die Welt verabschiedet sich

Legende: Video Trauerfeier von Fidel Castro abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 30.11.2016.
  • Hunderttausende kamen auf den Platz der Revolution in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Sie schwenkten kubanische Flaggen und skandierten: «Es lebe Fidel.»
  • Für die Schattenseiten des Diktators war bei der Feier kein Platz.
  • Die Urne mit der Asche des Revolutionsführers wurde im Verteidigungsministerium aufgestellt. Ab Mittwoch soll sie auf eine viertägige Reise über die ganze Insel nach Santiago de Cuba gehen. Dort wird Castro am kommenden Sonntag beigesetzt.
  • Vor allem linke Staats- und Regierungschefs erwiesen dem kubanischen Revolutionsführer die letzte Ehre:
Fidel wird immer unter uns sein. Seine Ideen sind für die Ewigkeit.
Autor: Evo MoralesPräsident von Bolivien
Er war ein Internationalist und Antiimperialist, der stets für die Unterdrückten kämpfte.
Autor: Jacob ZumaSüdafrikanischer Präsident
Fidel ist tot. Aber er ist ungeschlagen gestorben. Heute sind wir geeinter denn je, Völker Amerikas.
Autor: Rafael CorreaPräsident von Ecuador
Wir verabschieden uns von einem Symbol für die Unabhängigkeit, die Freiheit und die Würde.
Autor: Alexis TsiprasGriechischer Regierungschef
Fidel hat sein ganzes Leben der Solidarität gewidmet. Er hat eine sozialistische Revolution der einfachen Leute für die einfachen Leute angeführt.
Autor: Raúl CastroCastros Bruder und Nachfolger

Der «Comandante»

Das Leben von Fidel Castro
Castro war am Freitag im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hatte das Land 47 Jahre regiert und sich 2006 aus der aktiven Politik zurückgezogen. Der Annäherung Kubas an den einstigen Erzfeind USA stand er skeptisch gegenüber, aber er liess seinen Bruder und Nachfolger Raúl Castro gewähren.Während seine Unterstützer die Errungenschaften im Bildungs- und Gesundheitsbereich betonen, verweisen die Kritiker darauf, dass er jahrzehntelang für politische Unterdrückung verantwortlich war. Unbestritten ist, dass er einer der einflussreichsten Politiker Lateinamerikas war.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Jeder der an dieser Trauerfeier dabei war hat einen MASSENMOERDER geehrt.. denn Catsro hat sich seiner Gegner entledigt.. mit MORD! Und das ist belegt historisch und unantastbar!
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  • Kommentar von Sebastian Frey (Sebastian Frey)
    Die grosse Anteilnahmen aus weiten Teilen Lateinamerikas, Afrikas und Asien zeigt; dass F.Castro/Cuba als Symbol für Völker die unter dem Kolonialismus und Imperialismus leiden mussten (müssen) steht. Ihnen Mut und Hoffnung gegeben hat. - Dass nun ausgerechnet im Nordatlantischen Raum soviel Häme über Person und Land ausgebreitet wird, finde ich beschämend. - (Ja, srf hat zumindest etwas Ausgleich versucht.)
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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    5 Jahrzehnte Diktatur ... staatskapitalistische Korruption pur ... kein Wunder, wer da angereist ist zur «Trauerfeier». In der DDR sagte man: «Theorie und Praxis sind wie Marx und Murx». «Murx und Diktatur» in diesem Falle!
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