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International Ärzte rechnen mit Sharons baldigem Tod

Der Direktor des Spitals Tel Haschomer bei Tel Aviv lässt kaum Zweifel. Das Leben des seit acht Jahren im Koma liegenden früheren israelischen Regierungschefs Ariel Scharon hängt am seidenen Faden. Hoffnung gibt es wenig.

Bald ein Jahrzehnt ist es her, seit der frühere israelische Regierungschefs Ariel Scharon nach einer Serie von Hirnschlägen ins Koma fiel. Nun scheint sich das Leben des 85-Jährigen seinem Ende zuzuneigen.

Staatsbegräbnis bereits in Planung?

Der Zustand des 85-Jährigen verschlechtere sich langsam, zitierten israelische Medien den Leiter des Krankenhauses Tel Haschomer bei Tel Aviv, Zeew Rotstein.

Auf die Frage, ob Scharons letzte Tage gekommen seien, antwortete der Arzt: «Persönlich habe ich diesen Eindruck.»

Scharon leide an fortschreitendem Organversagen und auch an einer Blutinfektion. Hinter den Kulissen liefen laut Medienberichten bereits Vorbereitungen für ein Staatsbegräbnis.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    @P. Grugler: Etwas muss noch klargestellt werden, bevor dieser Blog wieder geschlossen wird: 1. Es ging mir bei Goschen nicht um ein Gross-Israel. Die "bösen" Zionisten haben gar nie Gebiete Ägyptens beansprucht, westlich des Suez-Kanals sowieso nie. Es ging mir nur um den merkwürdigen "Zufall" in jenem Krieg, der vielleicht gar kein Zufall war. 2. Es wird langsam Zeit, mit dem Chasaren-Märchen aufzuhören. Schlomo Sands fantastische Theorien sind schon längst widerlegt worden.
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    1. Antwort von P. Grugler, Sonnenhalde
      Die von Prof. Shlomo Sand publizierten Arbeiten und Bücher sind für mich eine Aufarbeitung der jüdischen Geschichte. Natürlich sind wie bei allen Religionen die Fundamentalisten nicht erfreut.
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  • Kommentar von P. Grugler, Sonnhalde
    @girschweiler:ich will nicht verletzend sein u. nicht ins Herz treffen.Aber nehmen wir mal an,ich hätte durch Bomben der isr. Armee Familienangehörige(Zivilisten),meine Heimat verloren, wurde meiner Identität beraubt und muss mich auch noch als Terrorist und Antisemit betiteln lassen,ja ich bin selbst ein Semit.Nehmen wir mal an ich möchte mich wehren gegen das Unrecht,aber ich hasse Gewalt,ich hasse jegliche Gewalt egal von wem gegen wen.Welche Optionen habe ich offen, ausser beten?
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @P. Grugler: Ich fühle mich von Ihnen nicht verletzt, umsomehr, als J. Stump und ich lediglich Ihre angesprochenen Behauptungen wiederlegten. Ich bin zwar kein Jude habe aber sehr enge persönliche Beziehungen zu Israel und vielen seiner Bewohnern. Ausserdem befasse mich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Mittleren Ostens u. deren wirtschaftl. Entwicklung im Bereich Erdöl und Gas.
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  • Kommentar von P. Grugler, Sonnhalde
    Bei 9/11 u. deren Untersuchung hat der Mossad massgeblich die Regie geführt und Ariel Scheinermann dachte mit dem Namenwechsel zu Scharon eine biblische Herkunft vortäuschen zu können.Alle die solche Kriegsverbrecher als Helden bezeichnen wollen, machen sich stillschweigend an den begangenen Verbrechen mitschuldig. Ob Milosevic, Karacic, Mladic, Hitler oder Kissinger, Kriegsverbrecher bleiben Kriegsverbrecher, das gilt auch für Ariel Scheinermann. Egal welche Rasse, Religion oder Nation.
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      Arik Sharon wurde am 27.02.1928 im Moshaf Kfar Malal als Sohn von Shmuel Scheinermann aus Brest Litowsk u. seiner Mutter aus Weissrussland geboren. Im Jahre 1942 trat Arik der Hagana, der Vorläuferin der heutigen isral. Armee, als 14 Jähriger bei und nahm dabei seinen Decknamen Sharon an. Und ja ich bezeichne Ihn als Kriegshelden. Ihr Beitrag hingegen ist voller Verdrehungen und Unklarheiten. Was ich schreibe kann alles nachgeprüft werden u. halte mich an Fakten!
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