Anschlag in Bagdad fordert mehrere Tote

Im Irak sind bei der Explosion einer Autobombe mindestens 13 Menschen getötet worden. Laut den Behörden ereignete sich der Anschlag nördlich der Hauptstadt Bagdad – in einem Gebiet, das vor allem von Schiiten bewohnt wird.

Ein zerbombter Bus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach dem Ende des Ramadan häufen sich die Anschläge in Bagdad. Keystone / Archiv

Bei der Explosion einer Autobombe nördlich von Bagdad sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Mindestens 20 weitere wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte.

Ein bislang Unbekannter habe die Bombe auf einem kleinen Obst- und Gemüsemarkt in einem Vorort der irakischen Hauptstadt gezündet. Bislang hat sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt.

Häufung der Anschläge im Irak

Das Attentat fand kurz vor einer Sitzung des irakischen Parlaments statt. Die Politiker wollten über die angespannte Sicherheitslage im Land beraten.

Denn im Irak häufen sich derzeit die Anschläge. Erst in der vergangenen Woche hatte es zwei schwere Attentate gegeben, bei denen insgesamt rund 350 Menschen starben und hunderte weitere verletzt wurden.

Iraks Regierungschef Haidar al-Abadi entliess daraufhin mehrere hochrangige Sicherheitschefs der irakischen Hauptstadt; der Innenminister reichte aus Protest gegen die Sicherheitsstrukturen seinen Rücktritt ein.