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International Anti-Terror-Razzien in Saudi-Arabien

Monatelang sollen die Ermittlungen angedauert haben. Jetzt schlugen die Sicherheitskräfte des Öl-Staates zu. Dutzende Terrorverdächtige sollen ihnen ins Netz gegangen sein.

Polizisten halten einen Mann fest
Legende: Dutzende Verdächtige wurden von Sicherheitskräften festgenommen. Reuters

Nach ihren lang andauernden Ermittlungen hat die Polizei in Saudi-Arabien 88 Terrorverdächtige festgenommen.

Wie der Sender Al Arabija unter Berufung auf das Innenministerium in Riad berichtete, werden den mutmasslichen Extremisten konkrete Anschlagspläne im In- und Ausland zur Last gelegt. Die Islamisten hatten demnach auch Kontakt zu ausländischen Terrorgruppen. 59 Beschuldigte seien bereits wegen ähnlicher Vergehen in Haft gewesen.

Bei den Razzien seien insgesamt sechs verschiedene Terrorzellen in vier Regionen aufgeflogen. Dem Bericht zufolge sind 84 der 88 Verdächtigen Staatsbürger des sunnitisch-konservativen und autoritär regierten Königreichs.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Es ist ein ausserordentlich wichtiges Signal, dass Saudi- Arabien aussendet. Endlich stellen sich die Saudis damit GEGEN die IS. Hoffentlich folgen andere Staaten aus dem arabischen Raum.
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    1. Antwort von Alex Kramer, ZH
      Von der IS stand aber nichts im Artikel...? SA ist derzeit wohl deren grösster Geldgeber, daran interessiert, dass der Oelpreis nicht unter 100 $ fällt und darum als einziger stabiler Player innerhalb der OPEC finanziell überhaupt dazu in der Lage. Da ist die willkürliche Festnahme von Mitgliedern religiöser Splittergruppen ausserhalb des Wahabismus natürlich für gewisse Leute gleich sofort das Zeichen, dass alles mit rechten Dingen zugehen soll. Eine echt naive Auffassung der Sachlage...
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    2. Antwort von m.mitulla, wil
      @A. Kramer. Abwarten... SA seinerseits ist vom Westen, allen voran den USA unter Druck. Es ist im Artikel von islamistischen Terrorzellen die Rede, welche Terror im In- und Ausland verbreiten. Es könnte durchaus sein, dass SA mit der IS in einen Clinch rutscht - wenigstens ist es zu hoffen. Das würde die IS erheblich schwächen, weil duch diese Kanäle (SA-IS) viel Geld fliesst. Es ist bitternötig, dass arabische Staaten sich gegen die IS stellen anstatt einfach wegzuschauen.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Über die von der EU zu den Beschützern der westlichen Werte ernannten Kurden wird in den nächsten Tagen ein Waffenregen niedergehen. Ob die Waffen aus Kanada zu der Munition aus Malta passen, ob dänische Granatwerfer deutsche Munition verschiessen können, wird nicht gefragt. Die Kämpfer, über denen man die Waffn auskippt, werden marktwirtschaftlich handeln und einige Stück gegen Bares veräussern. Natürlich nicht an die IS! Aber an solvente Händler aus KSA oder Katar. Was die dann damit tun...
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