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Akbar Rafsandschani ist tot Architekt der islamischen Revolution stirbt an Herzinfarkt

Legende: Video Irans Ex-Präsident ist tot abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Aus SRF News vom 08.01.2017.
  • Irans Ex-Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani ist tot. Dies teilen iranische Agenturen mit.
  • Der Kleriker erlitt im Alter von 82 Jahren einen Herzinfarkt. Er sei zuvor wegen Herzproblemen in ein Teheraner Spital eingeliefert worden.
  • Rafsandschani war ab 1989 während acht Jahren Präsident des Irans.
  • Seine Amtszeit war geprägt von der Öffnung des Iran gegen aussenaber auch von Menschenrechtsverletzungen, steigender Inflation und Verschuldung.
  • Nach seiner Präsidentschaft wurde er zum Präsidentenmacher im Iran, machte den Reformer Mohammad Chatami 1997 zu seinem Nachfolger. Mit seiner Unterstützung für Chatami und den Reformkurs im Land brachte er die Hardliner und den erzkonservativen Klerus immer mehr gegen sich auf.
  • Er war seit Ende der 1950er-Jahre Schüler und Gefolgsmann des späteren Revolutionsführers Khomeni einer der Architekten der Islamischen Revolution von 1979.
  • Zuletzt stand Rafsandschani an der Spitze des Schlichtungsrats. Dieser soll bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Parlament und dem Wächterrat vermitteln.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Schon vergessen? Auch dieser "Reformer" hat zur Vernichtung Israels aufgerufen und im Jahr 1994 den Bombenanschlag auf das jüdische Zentrum in Bueno Aires mit mehr als achtzig Toten ausdrücklich gutgeheissen.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    An SRF: Endlich habt ihr das Bild entfernt, bei dem Khomeni viel grösser als der eigentlich gemeinte Rafsandschani abgebildet war. Wie soll man das deuten? Rafsandschani war auch nach ihrer Auflistung eher ein Gemäßigter und Ausgleicher.
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Als ich als Kind mitbekam, was da bei der iranischen Revolution so passierte, fand ich das widerlich und abstossend. Heute sehe ich das anders. Die jüngere Geschichte des Iran ist ein Beleg für die widerwärtige Ausbeutungspolitik insbesondere Englands und der USA und zwar nicht nur bis 79, sondern bis heute. Für die USA ist es nach wie vor unerträglich, wenn sie keine Ausbeutungsrechte erhält, natürlich ohne die Länder mit Bodenschätzen angemessen zu entschädigen. Folgen: Kriege, Sanktionen.
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