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Kampf um Mossul Armee erobert zentrale Regierungsgebäude

Legende: Video Armee rückt in West-Mossul vor (Originalton) abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.03.2017.
  • Eliteeinheiten der irakischen Armee haben in Mossul wichtige Regierungsgebäude eingenommen.
  • Zu dem Komplex gehören unter anderem die Provinzverwaltung und der Provinzrat. Befreit worden sein soll auch das Museum der Stadt.
  • Unterstützt werden die Armee von Luftangriffen der US-geführten internationalen Koalition. Die irakischen Streitkräfte haben im Januar bereits den Ostteil von Mossul eingenommen.
  • Der Angriff auf die Stadtteile im Westen Mossuls hat vor über zwei Wochen begonnen. Wegen der engen Bebauung und der grossen Anzahl Zivilisten gilt ihre Einnahme als besonders schwierig.
  • Mossul ist die letzte Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak.
  • Das Internationale Rote Kreuz (IKRK) geht davon aus, dass bei den Kämpfen um Mossul Giftgas eingesetzt wurde. Bislang haben die Kämpfe gegen den IS im Westen von Mossul über 45'000 Zivilisten in die Flucht getrieben.
Legende: Mossul wird durch den Tigris geteilt, in einen Ost- und Westteil. Der Ostteil wurde bereits im Januar vom IS befreit. SRF

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
    In Mosul geht die Befreiung rasch voran; südlich von Mosul konnte ein Gegenangriff des IS gegen die Popular Mobilization Units abgewehrt werden. Die PMU haben angekündigt nach der Befreiung von Mosul die syrische Regierung unterstützen zu wollen. Im Irak eskaliert der Konflikt zwischen der jesidischen YBS und den Peshmerga des irakisch-kurdischen Diktators Barzani. Hunderte jesidische Kämpfer sind auf dem Weg von Hasakah (Syrien) nach Sinjar um die Jesiden im Irak zu unterstützen.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Es geht derzeit nicht um Erbsenzählerei, wer der Schlimmste ist und am meisten Opfer verursacht. So ein Belagerungskrieg ist stets furchtbar für Zivilisten. Das weiss man aus vielen Ereignissen und Fakten der Vergangenheit. Je wuchtiger die Angriffswaffen sind, um so mehr unbeteiligte Opfer gibt es. Gleichgültig, ob es um einen aggressiven Angriff oder um Rückeroberung geht. Medien sollten aber offen über die Opferzahlen berichten und nicht stets einer Partei alle Schuld zuweisen.
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  • Kommentar von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
    Quelle ist die Organisation Iraq Body Count, viele namhafte Journalisten bedienen sich derer Zahlen; sie wird öfters kritisiert da diese Opferzahlen als Minimum zu verstehen sind. Unter Saddam Hussein gab es Im Januar/Februar 2003 fünf tote Zivilisten durch Gewalt im Irak; am 20. März 2003 begann die völkerrechtswidrige Militärinvasion der USA/GB/„Koalition der Willigen“; die Opferzahl schnellte bereits im März 2003 auf 3977 getötete Zivilisten, seither blieb sie in keinem Monat unter 253.
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