Ashton zu Atomgesprächen im Iran

Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton reist erstmals nach Teheran. Dort hofft sie auf einen Kompromiss im Atomstreit.

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Aussenminister Sarif begrüsst Amtskollegin Ashton (unkomm.)

0:23 min, vom 9.3.2014

Im Atomstreit mit dem Iran hält die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton einen Kompromiss für möglich. «Eine umfassende Einigung im Atomstreit ist eine schwierige Herausforderung, die wir aber mit der Unterstützung des Irans und der internationalen Gemeinschaft erreichen könnten», sagte Ashton in Teheran nach einem Treffen mit Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif.

Die EU-Chefdiplomatin besucht erstmals den Iran. Bei den Gesprächen wollte sie auch über die Eröffnung einer diplomatischen Mission der EU in Teheran reden. Ihre Reise sei auch eine Gelegenheit, die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und dem Iran zu besprechen, erklärte sie.

Sarif sagte, der Iran werde weiterhin alles für eine endgültige Lösung des Atomstreits unternehmen. «Falls die Gegenseite den gleichen Willen hat, kann der Atomstreit schon innerhalb der nächsten vier Monate gelöst werden», erklärte er. Mit Ashton habe er auch die Lage in Syrien besprochen. Die EU-Aussenbeauftragte wird im Laufe des Tages auch den iranischen Präsident Hassan Ruhani treffen.