Krise in Venezuela Auch US-Vizepräsident Pence ermahnt Maduro

US-Vizepräsident Mike Pence hat sich zu Beginn einer Lateinamerikareise zu Venezuela geäussert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: US-Vizepräsident Mike Pence hat sich zu Beginn einer Lateinamerikar-Reise zu Venezuela geäussert. Keystone/Archiv

  • Nach US-Präsident Donald Trump äussert sich ebenfalls Vizepräsident Mike Pence zu Venezuela.
  • Venezuela ist laut dem US-Vizepräsident auf dem Weg in eine Diktatur.
  • Die Vereinigten Staaten würden das Aufkommen eines Diktators nicht akzeptieren, sagte Pence.
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Verhaftungen in Venezuela

Im Zusammenhang mit einem Aufstand von Soldaten vor einer Woche sind in Venezuela 18 Personen verhaftet worden, darunter zivile wie auch militärische. Nach 23 Verdächtigen wird noch gesucht, wie die Behörden mitteilen. Neun davon seien international zur Fahndung ausgeschrieben.

Venezuela befindet sich nach den Worten von US-Vizepräsident Mike Pence auf dem Weg in eine Diktatur. «Wir werden nicht akzeptieren, dass eine Diktatur in der Hemisphäre entsteht. Unser Kontinent hat etwas Besseres verdient», sagte Pence zu Beginn seiner Lateinamerika-Reise.

Es könnten schon bald neue Sanktionen gegen Venezuela verhängt werden. Es gäbe viele Optionen. Eine friedliche Lösung in Venezuela sei aber weiterhin möglich.

Tote und Verhaftungen nach Protesten

US-Präsident Donald Trump hatte dem Land und seinem Präsidenten Nicolás Maduro zuvor mit einer Militär-Intervention gedroht und provozierte damit international Kritik.

Venezuela leidet seit Monaten unter einer Wirtschaftskrise und politischen Unruhen. Bei Massenprotesten sind seit Anfang April mehr als 120 Menschen getötet und mehrere Tausend verhaftet worden.