Zum Inhalt springen

International Boko Haram richtet Blutbad an

Islamistische Kämpfer stürmen ein Dorf im Norden Nigerias. Dabei töten sie knapp hundert Menschen, darunter viele Kinder.

Das Logo von Boko Haram hintereiner beschädigfen Autoscheibe
Legende: Das Logo von Boko Haram: Fast 13'000 Menschen hat die islamistische Terrororganisation seit 2009 ermordet. Reuters

Zahlreiche Kämpfer der nigerianischen Terrorgruppe Boko Haram haben im Dorf Njaba im Norden Nigerias ein Blutbad angerichtet. Örtlichen Medien zufolge sollen zahlreiche Extremisten das Dorf gestürmt und fast alle Männer des Ortes getötet haben. Die Zeitung «Vanguard» berichtete unter Berufung auf einen Sicherheitsbeamten, mindestens 74 Männer und 20 Kinder seien ermordet worden.

Offenbar hatten sich die Opfer geweigert, sich der Terrorgruppe anzuschliessen. Eine offizielle Bestätigung der Behörden für die Angaben gab es aber zunächst nicht. Die Tat soll sich Anwohnern zufolge bereits am Montag in dem abgelegenen Gebiet ereignet haben, wurde aber erst jetzt bekannt.

Njaba liegt rund 100 Kilometer südlich der Metropole Maiduguri. Boko Haram verübt seit 2009 immer wieder schwere Angriffe in der Region mit mittlerweile über 13'000 Toten. Sie will einen «Gottesstaat» einrichten und versucht, immer grössere Gebiete zu kontrollieren. Allerdings war es dem Militär gemeinsam mit einer multinationalen Truppe zuletzt gelungen, grössere Gebiete von den Islamisten zurückzuerobern.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.