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Legende: Video Bilder des verheerenden Brandes (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus News-Clip vom 15.04.2019.
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Brand in Kathedrale Notre-Dame Das Protokoll der Ereignisse zum Nachlesen

  • Die Feuerwehr hat den Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame unter Kontrolle gebracht, melden französische Medien.
  • Die Flammen seien teilweise gelöscht, hiess es weiter.
  • Die Struktur des Gebäudes konnte offenbar vor der totalen Zerstörung gerettet werden, teilte die Feuerwehr mit.
  • «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte der französische Präsident Emmanuel Macron.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:53

    Ende des Livetickers

    Wir beenden nun unseren Liveticker zum Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und halten Sie auf unserer Webseite und der SRF App weiter über die Ereignisse in Paris auf dem Laufenden.

  • 3:50

    Französische Medien: Feuer unter Kontrolle

    Nach stundenlangen Löscharbeiten haben die Feuerwehrleute den Brand in der Kathedrale Notre-Dame nun unter Kontrolle gebracht. Das melden französische Medien unter Berufung auf die Feuerwehr. Die Flammen seien teilweise gelöscht, hiess es weiter. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war in der Nacht noch nicht bekannt.

    Legende: Video Feuer in Paris unter Kontrolle (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
    Aus News-Clip vom 16.04.2019.
  • 2:47

    Solidarität aus der ganzen Welt

    Weltweit drückten zahlreiche Politikerinnen und Politiker ihr tiefes Bedauern über den Brand in der Kathedrale Notre-Dame aus. «Ich denke heute Abend an das französische Volk und an die Rettungsdienste, die gegen den schrecklichen Brand in der Kathedrale von Notre-Dame kämpfen», schrieb etwa die britische Premierministerin Theresa May auf Twitter. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte äusserte sich ebenfalls auf Twitter: «Ein Stich ins Herz für die Franzosen und für uns Europäer», schrieb er. Auch UNO-Generalsekretär António Guterres äusserte sich: «Entsetzt über die Bilder aus Paris mit dem Feuer, das die Kathedrale Notre-Dame verschlingt – ein einzigartiges Beispiel des Welterbes, das seit dem 14. Jahrhundert steht. Meine Gedanken sind bei den Menschen und der Regierung in Frankreich», schrieb er.

  • 1:50

    Luxus-Unternehmer verspricht 100 Millionen Euro für Notre-Dame

    Die französische Milliardärs-Familie Pinault verspricht 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau der von Flammen verwüsteten Kathedrale Notre-Dame. Das kündigte der Geschäftsmann François-Henri Pinault in einer Mitteilung an, aus der die Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zitierte. Er und sein Vater François Pinault hätten entschieden, dass die Familien-Holding Artemis den Betrag bereitstellen werde, um sich an der Anstrengung zum Wiederaufbau von Notre-Dame zu beteiligen. François-Henri Pinault ist Chef des Luxuskonzerns Kering. Zu diesem gehören Modemarken wie Gucci, Brioni und Saint Laurent.

    Der französische Geschäftsmann François-Henri Pinault.
    Legende: Die Familie um den französischen Milliardär François-Henri Pinault verspricht 100 Millionen Euro. Keystone/Archiv
  • 1:18

    «Mit unseren Gedanken bei den französischen Freunden»

    Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel: «Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen.» Er fügte hinzu, dass Notre-Dame ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur sei. Und: «Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden», schrieb Seibert auf Twitter.

  • 0:24

    Korrespondentin Gubser: «Kirchenschiffe brennen immer noch»

    «Die ersten Erfolge sind, dass die Struktur erhalten bleibt und dass offenbar keine Gefahr mehr besteht, dass auch noch die Türme einstürzen werden», sagt SRF-Korrespondentin Alexandra Gubser in Paris. «Allerdings muss man auch sagen: Es brennt weiter.» Drohnenbilder hätten gezeigt, wie das im Innern, von ganz oben aussieht. «Und da sieht man wirklich ein brennendes Kreuz; die beiden Kirchenschiffe brennen immer noch», sagt Gubser weiter. Die Feuerwehr sei immer noch dabei, mit acht bis zehn Lanzen Wasser hineinzupumpen. «Es wird noch eine Weile dauern, bis man sagen kann, dass das Feuer aus ist und dann muss sich ja erst die ganze Steinstruktur wieder abkühlen, bevor man irgendwie weiss, wie das weitergehen soll», so Gubser. «Immerhin konnten aber auch einige Schätze gerettet werden – darunter die Dornenkrone, die Jesus auf dem Haupt gehabt haben soll und ein Stück des Kreuzes, dass er auf dem Kreuzweg mitgetragen hat», sagt Gubser.

  • 23:53

    Macron: «Werden Notre-Dame wieder aufbauen»

    «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte Präsident Emmanuel Macron. Das Schlimmste sei bei dem Brand verhindert worden, denn die Fassade und die beiden Haupttürme seien nicht zusammengestürzt. Der Kampf gegen das Feuer sei aber noch nicht vollständig gewonnen, sagte er weiter. Mit Blick auf das historische Bauwerk sagte Macron: «Es ist das Epizentrum unseres Lebens.»

    Legende: Video Macron: «Das Schlimmste wurde verhindert» (französisch) abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
    Aus News-Clip vom 15.04.2019.
  • 23:17

    Schweizer Bundesrat drückt «tiefe Trauer» aus

    Auch die offizielle Schweiz ist bestürzt nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame: Bundespräsident Ueli Maurer hat im Namen des Gesamtbundesrats sein Mitgefühl ausgedrückt. «Ich möchte unsere tiefste Trauer darüber ausdrücken, dass wir ein so geliebtes Denkmal im Herzen von Paris sehen, dass allen so lieb ist und von den Flammen zerstört wurde», hiess es in einer Stellungnahme auf Twitter.

  • 23:12

    Grosse Trauer

    Weltweit sind die Menschen geschockt und betroffen. Gläubige in Paris beten für das Symbol der Christenheit.

    Betende Menschen
    Legende: Keystone
  • 23:05

    Feuerwehrmann schwer verletzt

    Wie aus einer Mitteilung der Feuerwehr hervorgeht, ist einer ihrer Männer bei den Löscharbeiten schwer verletzt worden.

  • 22:54

    Gebäudestruktur gerettet

    Nach dem verheerenden Feuer in der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris ist die Struktur des Gebäudes vor der totalen Vernichtung gerettet worden. Das gelte auch für die beiden Haupttürme, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Man sei zuversichtlicher als noch vor ein paar Stunden, dass die Notre-Dame gerettet werden könne. Es werde aber noch drei bis vier Stunden dauern, bis der Brand eingedämmt sei.

    Legende: Video Brand in Kathedrale abspielen. Laufzeit 00:30 Minuten.
    Aus News-Clip vom 15.04.2019.
  • 22:42
    Die Menschen sammeln Kohlestücke ein, um ein Stück vom Herzen von Paris mitzunehmen und eine Erinnerung zu haben an etwas, das wahrscheinlich nie wieder so sein wird wie vorher.
    Autor: Alexandra GubserSRF-Korrespondentin
  • 22:41

    Rettung der Kunstwerke

    Die Feuerwehr vor Ort teilte mit, alle die Bemühungen seien nun darauf ausgerichtet, die Kunstwerke zu retten. Zu den berühmtesten Kunstwerken im Inneren gehören die drei Rosettenfenster, die hoch oben an der West-, Nord- und Südseite der Kathedrale platziert sind. Zu den unschätzbaren Schätzen gehört auch eine katholische Reliquie, die Dornenkrone, die nur gelegentlich ausgestellt wird.

    Feuerwehrleute im Innern der Kathedrale
    Legende: Bild aus dem Innern der Kathedrale. Reuters
  • 22:32

    Brand von Notre-Dame ist nationaler Notfall

    Gegen 21 Uhr traf Präsident Emmanuel Macron am Ort des Geschehens ein. Er behandelt den Brand als nationalen Notfall. Kurz nach seiner Ankunft begab Macron sich zu einem Treffen im nahegelegenen Pariser Polizeipräsidium.

    Legende: Video Ankunft von Präsident Macron abspielen. Laufzeit 00:10 Minuten.
    Aus News-Clip vom 15.04.2019.
  • 22:26

    Bau der Notre-Dame dauerte fast 200 Jahre

    Die Dimensionen der im gotischen Stil konstruierten und der Jungfrau Maria geweihten Kirche mit ihren beiden majestätischen Haupttürmen sind gewaltig: Die Kathedrale ist 127 Meter lang, 40 Meter breit und bis zu 33 Meter hoch.

    Legende: Video Die Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
    Aus News-Clip vom 15.04.2019.
  • 22:20

    Keine Wasserflugzeuge im Einsatz

    Nach Angaben der Behörden ist der Einsatz von Löschflugzeugen nicht möglich. Denn: Von einem Flugzeug Wasser auf ein solches Gebäude abzuwerfen, könne zum Einsturz des gesamten Gebäudes führen.

  • 22:13

    Korrespondentin Gubser: «Hier verbrennt ein Stück Geschichte»

    «Manche der Leute, die hier stehen, weinen», berichtet SRF-Korrespondentin Alexandra Gubser aus Paris. «Sie haben das Gefühl, dass ihnen ein Stück Herz herausgerissen wird. Denn es ist in der Tat das Herz von Paris, das brennt. Hier beginnt der Nullpunkt aller Strassen, hier hat Victor Hugo seinen Glöckner von Notre-Dame platziert. Es ist ein Stück Geschichte, das hier verbrennt, und das tut vielen Menschen weh. Nicht nur Gläubigen, sondern auch geschichtsbewussten Parisern.»

    Legende: Video SRF-Korrespondentin Gubser: «Das Herz von Paris brennt» abspielen. Laufzeit 00:42 Minuten.
    Aus News-Clip vom 15.04.2019.
  • 22:06

    Premierminister: «Wir kämpfen immer noch»

    Frankreichs Premierminister hat sich entschlossen über den Kampf gegen die Flammen in der Pariser Kathedrale Notre-Dame geäussert. «Unsere Traurigkeit ist unbeschreiblich, aber wir kämpfen immer noch. An diesem Abend kämpfen die Feuerwehrleute heldenhaft gegen das Feuer», schreibt Édouard Philippe auf Twitter.

  • 21:56

    Nächste anderthalb Stunden sind entscheidend

    Im Kampf gegen den verheerenden Brand hat sich die Feuerwehr skeptisch gezeigt. Man sei sich «nicht sicher», ob die Ausbreitung des Feuers aufgehalten werden könne. Das sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem TV-Sender BFM auf die Frage, ob die weltberühmte Kathedrale noch zu retten sei. «Die nächsten eineinhalb Stunden sind entscheidend», sagte er weiter. Über dem historischen Bauwerk loderten am späten Abend immer noch hohe Flammen.

    Brand bei Notre-Dame
    Legende: Keystone
  • 21:48

    Vatikan trauert und betet

    Der Vatikan drückte seine Trauer darüber aus, dass «ein Symbol des Christentums, in Frankreich und in der ganzen Welt» verwüstet wurde. «Wir drücken unsere Nähe zu den französischen Katholiken und der Pariser Bevölkerung aus. Wir beten für die Feuerwehr und für alle, die ihr Bestes tun, um mit dieser dramatischen Situation fertig zu werden», fügte der Vatikansprecher in einer Erklärung hinzu.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Was für eine traurige Nacht !!! Es tat weh, den Brand im TV sehen zu wollen. Für Macron jedoch, kam der Brand zum richtigen Zeitpunkt. Statt über die Krise mit den Gilet Jaune am TV zu reden, nutzt er die Gunst des Brandes, Paris zu „ Einen“ in der schweren Zeit. Es spielt ihm alles in die Hand. Doppelt tragisch.
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  • Kommentar von paul schluga  (P.S)
    856 Jahre Geschichte,zersört in wenigen Minuten.Notre Dame,was du alles nur getrozt hast,diese Zeit fühlt sich an wie eine Ewigkeit für uns Menschen.Was du nur alles gebracht hast:Mit deiner Architektur hast du den Menschen imponiert,mit deinem Zweck hast du den Menschen glauben geschekt,Hoffnung gegeben,Unterschlupf geboten und hunderten geholfen.Was du erlebt hast:Krieg,Leid,Elend,Neustart,Frieden,Liebe,Wetter und harte Zeiten!Was du uns für Gesch.erzählen könntest. Wir Danken dir vom Herzen!
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  • Kommentar von D. Zeller  (jaro)
    Schade um dieses Bauwerk. Leider auch ein Bild für den Glauben in Frankreich. Hoffentlich kann diese wunderbare Kathedrale wieder instand gestellt werden.
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    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Die Frage ist einfach, ist es dann noch Notre Dame, oder ist es etwas, das einfach nur aussieht wie Notre Dame? Evtl.. wäre es besser die Ruinen zu erhalten eine Art Dach inkl. Museum darüber zu errichten und die Geschichte dieses leider vergangenen Bauwerks zu erzählen.
      Die New Yorker haben sich nach langem hin und her für letzteres entschieden auch wenn es das WTC mit 23 Jahren kaum mit den epochalen 800 Jahren der Note Dame aufnehmen kann.
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    2. Antwort von Chruti Da Goya  (Νικος)
      @Hugh

      Das WTC wurde 1973 fertiggestellt und 2001 Zerstört.
      Ich nehme an Sie haben sich vertippt und wollten "mit 28 Jahren "schreiben?
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