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International Bürgerkrieg in Syrien – mit Söldnern und Giftgas

Die friedlichen Demonstrationen im Frühling 2011 in syrischen Städten haben sich in kurzer Zeit zu einem Bürgerkrieg entwickelt. 2013 kam Giftgas zum Einsatz, heute kämpfen auch ausländische Söldner auf beiden Seiten.

Das syrische Regime hat die friedlichen Demonstrationen rasch im Keim zu ersticken versucht. Trotzdem hat sich aus der Bewegung des Arabischen Frühlings ein Bürgerkrieg entwickelt, bei dem zunehmend auch verschiedene politische und religiöse Interessengruppen mitkämpfen. Im blutigen Strassenkampf stehen sich auch ausländische Söldner gegenüber. Sie sind ausgerüstet und finanziert von arabischen Staaten. Und im Sommer 2013 kamen sogar chemische Kampfstoffe zum Einsatz.

Die Auswirkungen des Bürgerkriegs

Der syrische Bürgerkrieg ist auch ein Krieg mit Giftgas

Anfangs 2013 tauchen in Syrien Berichte über den Einsatz von chemischen Kampfstoffen auf. Die Bürgerkriegsparteien machen sich dabei im Sommer gegenseitig verantwortlich, die unmenschlichen Waffen eingesetzt zu haben. US-Präsident Obama sprach schon im August 2012 von einer roten Linie, die überschritten würde, wenn Giftgas eingesetzt werden sollte.

Unsichtbar und tödlich – Giftgas in Syrien

Die Eskalation im syrischen Bürgerkrieg

Der «Tag des Zorns» am 4. Februar 2011 führte zu nachfolgenden Demonstrationen, wie sie bislang in Syrien völlig undenkbar gewesen waren.

Das Regime von Bascher al-Assad ging von Anfang an mit massiver Gewalt gegen die eigenen Bürger vor. Die Gewaltspirale begann sich zu drehen.

Syriens Bürgerkrieg

Ein Junge mit einem Sturmgewehr auf den Knien streichelt eine Katze.
Legende: Der 13jährige Mohammed kämpft mit den Rebellen. keystone

Aus Demonstrationen erwuchs in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg (Chronologie).

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Oliver Steiner, St. Gallen
    Assad und sein gesamter Machtapparat gehören vernichtet. Er hat jegliche Legitimation verloren und all jene Kräfte, die zur Zeit darum bemüht sind (Westen, China, Russland, Iran, Ägypten usw.), diese wieder herzustellen, gehören aufs Schärfste angeprangert!
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @O. Steiner: und dann wie weiter??? Schon Aegypten, Tunesien, Lybien, Yemen, Irak vergessen. Der Westen hat jegliche Legitimation u. Einflussmöglichkeit verloren und zwar wegen einer nicht durchdachten u. konsequenten Politik. Der Staat Syrien würde höchstwahrscheinlich in sunnitische, alawitische, u. kurdische Gebiete zerfallen. Was die Christen dabei auszuhalten hätte wage ich gar nicht erst auszumalen. Israel könnte möglicherweise als einziger Nachbar einen gewissen Nutzen daraus ziehen.
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    2. Antwort von Albert Planta, Chur
      Wahrscheinlich wäre die Vernichtung der Assad-Clique der Weg zu einer Lösung gewesen. Wenn das Land in einzelne Teile auseinanderfällt ist es langfristig gesehen das kleinere Übel.
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