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International Bürgerkrieg in Syrien – mit Söldnern und Giftgas

Die friedlichen Demonstrationen im Frühling 2011 in syrischen Städten haben sich in kurzer Zeit zu einem Bürgerkrieg entwickelt. 2013 kam Giftgas zum Einsatz, heute kämpfen auch ausländische Söldner auf beiden Seiten.

Das syrische Regime hat die friedlichen Demonstrationen rasch im Keim zu ersticken versucht. Trotzdem hat sich aus der Bewegung des Arabischen Frühlings ein Bürgerkrieg entwickelt, bei dem zunehmend auch verschiedene politische und religiöse Interessengruppen mitkämpfen. Im blutigen Strassenkampf stehen sich auch ausländische Söldner gegenüber. Sie sind ausgerüstet und finanziert von arabischen Staaten. Und im Sommer 2013 kamen sogar chemische Kampfstoffe zum Einsatz.

Die Auswirkungen des Bürgerkriegs

  • Video
    Flüchtlingswelle überflutet die Türkei
    Aus Tagesschau vom 24.06.2011.
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    24.06.2011: Flüchtlingswelle in die Türkei

    Die Militäroffensive in Syrien treibt Tausende Menschen über die Grenze in die Türkei. Sie werden von der türkischen Regierung in Flüchtlingslagern untergebracht und versorgt. Das Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien ist daher zunehmend angespannt.

  • Video
    Schabiha-Milizen wohl für Massaker in Syrien verantwortlich
    Aus Tagesschau vom 03.06.2012.
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    03.06.2012: Schabiha-Milizen verantwortlich für Massaker

    Der syrische Machthaber Baschar al-Assad weist die Schuld für das Massaker in Hula von sich, bei dem über 100 Menschen ums Leben kamen. Vermutlich sind aber ihm treu ergebene Schabiha-Milizen für die Gräueltaten verantwortlich.

  • Video
    Rückzugsort Türkisch-syrische Grenze
    Aus Tagesschau vom 28.07.2012.
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    28.07.2012: Rückzugsort türkisch-syrische Grenze

    Während die Freie Syrische Armee von verschiedenen arabischen Staaten offiziell unterstützt wird, dementiert die Türkei jegliche Hilfe für die Aufständischen. Die Reportage von SRF-Korrespondent Erwin Schmid zeigt die Realität an der türkisch-syrischen Grenze.

  • Video
    Internet-Interview mit Kurt Pelda
    Aus Rundschau vom 08.08.2012.
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    08.08.2012: Direkt aus dem umkämpften Aleppo

    «Skype»-Interview mit dem Schweizer Journalisten Kurt Pelda im Kriegsgebiet von Aleppo.

  • Video
    Schlacht um Aleppo
    Aus Rundschau vom 08.08.2012.
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    08.08.2012: Die Schlacht um Aleppo

    Der Norden Syriens ist zum Teil in den Händen der Aufständischen. Im Kampf um Aleppo gegen die Regierungstruppen verüben auch sie Menschenrechtsverletzungen und Massaker. Der Journalist Kurt Pelda blickt in seiner Reportatge auf die Schlacht um die grössten Wirtschaftsmetropole Syriens.

  • Video
    Schweizer Waffen im Bürgerkrieg
    Aus Rundschau vom 15.08.2012.
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    15.08.2012: Kistenweise Schweizer Handgranaten

    Im syrischen Bürgerkrieg, wie schon zuvor in Libyen, kommen Schweizer Handgranaten kistenweise zum Einsatz. Eine Untersuchungskommission prüft nun, wie die Sprengkörper ins Konfliktgebiet gelangen konnten. Kurt Pelda berichtet darüber in der «Rundschau».

  • Video
    UNO-Beobachter: Bilanz einer gescheiterten Mission
    Aus Tagesschau vom 18.08.2012.
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    18.08.2012: Bilanz der gescheiterten UNO-Mission

    Die UNO-Beobachter-Mission in Syrien ist gescheitert. Die Beobachter haben das Land verlassen, nachdem sie auch von Aufständischen beschossen wurden. Ein Schweizer Militärbeobachter zieht Bilanz.

  • Video
    Salafisten greifen in den syrischen Bürgerkrieg ein
    Aus Tagesschau vom 27.09.2012.
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    27.09.2012: Salafisten greifen in Syrien ein

    Der Bürgerkrieg in Syrien treibt hunderttausende Menschen in die Flucht. Die Not vor Ort nutzen radikal-islamische Gruppierungen wie die Salafisten aus. Sie kümmern sich um die Versorgung der Zivilisten – mit Hintergedanken.

  • Video
    Ausländische Dschihadisten kämpfen in Syrien
    Aus Tagesschau vom 25.11.2013.
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    25.11.2013: Ausländische Dschihadisten kämpfen in Syrien

    Immer häufiger beteiligen sich im Bürgerkrieg auch islamistische Dschihadisten. Sie kämpfen auf Seiten der Rebellen, aber auch für Präsident al-Assad, der sich nicht mehr voll auf seine reguläre Armee verlassen kann.

  • Video
    Schlacht um Aleppo
    Aus Rundschau vom 03.10.2012.
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    03.10.2012: Alltag in der Kriegshölle Aleppo

    Kurt Pelda filmte die Rebellen beim Häuserkampf mit den Regierungstruppen und begleitete die Menschen im Alltag der Kriegshölle, wie sie sich mit dem Leben in der Todeszone arrangieren.

  • Video
    Simonetta Sommaruga zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge
    Aus Tagesschau vom 09.08.2012.
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    09.08.2012: Syrische Flüchtlinge auch in der Schweiz

    Justizministerin Simonetta Sommaruga äussert sich erstmals zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge. Sogenannte Kontingentsflüchtlinge werden dabei vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR ausgewählt und auf die Gaststaaten verteilt.

Der syrische Bürgerkrieg ist auch ein Krieg mit Giftgas

Anfangs 2013 tauchen in Syrien Berichte über den Einsatz von chemischen Kampfstoffen auf. Die Bürgerkriegsparteien machen sich dabei im Sommer gegenseitig verantwortlich, die unmenschlichen Waffen eingesetzt zu haben. US-Präsident Obama sprach schon im August 2012 von einer roten Linie, die überschritten würde, wenn Giftgas eingesetzt werden sollte.

Unsichtbar und tödlich – Giftgas in Syrien

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    Giftgas-Fabrik in Syrien
    Aus Rundschau vom 09.01.2013.
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    09.01.13: Die Giftgasfabriken von al-Assad

    Der syrische Machthaber al-Assad produziert Giftgas. Anfang 2013 war noch die Frage, was er damit vor hat. Im Sommer zeigte sich dann, was passiert, wenn das Giftgas den Rebellen in die Hände fällt. Eine «Rundschau»-Reportage von Kurt Pelda.

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    Syrische Rebellen unter Giftgas-Verdacht
    Aus Tagesschau vom 06.05.2013.
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    06.05.2013: Wer setzte das Giftgas ein?

    Im April gibt es Opfer im syrischen Bürgerkrieg, die mit Sarin-Vergiftungen behandelt werden müssen. UNO-Ermittlerin Carla Del Ponte beschuldigt die Rebellen, das Nervengift gegen die eigene Bevölkerung verwendet zu haben.

  • Video
    Indizien, aber keine Beweise für Giftgaseinsätze in Syrien
    Aus Tagesschau vom 21.08.2013.
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    21.08.2013: Massiver Giftgas-Einsatz in Syrien

    Bei Luftangriffen werden hunderte Aufständische in der Nähe von Damaskus getötet. Syriens Opposition klagt die Regierung an: sie habe auch Giftgas eingesetzt. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück.

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    «Diese Symptome weisen auf Nervengas hin»
    Aus Tagesschau vom 22.08.2013.
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    22.08.2013: «Die Symptome weisen auf Nervengas hin»

    Bildmaterial der Opposition soll beweisen, dass das Regime von al-Assad hunderte Zivilisten mit Chemiewaffen vergiftet hat. Sind die Bilder inszeniert? Für den Schweizer Chemiewaffen-Experten Stefan Mogl sprechen die Symptome aber eine deutliche Sprache.

  • Video
    UNO-Experten am Ort der Giftgasanschläge
    Aus Tagesschau vom 26.08.2013.
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    26.08.2013: UNO-Experten am Ort der Giftgas-Anschläge

    Chemiewaffen-Inspektoren der UNO sind in der Umgebung der syrischen Hauptstadt Damaskus unterwegs, um Beweise für den Giftgas-Anschlag zu suchen. Gleich am ersten Tag ihrer Inspektion werden sie von Heckenschützen beschossen.

  • Video
    UNO zum Giftgas-Angriff
    Aus Tagesschau vom 16.09.2013.
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    16.09.2013: «Überzeugende Beweise» für Giftgas-Einsatz

    Der Bericht der UNO-Inspektoren bestätigt den Einsatz des Nervengiftes Sarin bei einem Angriff am 21. August in Damaskus mit hunderten Toten. Offen bleibt aber, wer für den Angriff verantwortlich war. Einschätzungen von SRF-Korrespondentin Karin Bauer.

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    Sicherheitslabor in Spiez äussert sich zu Giftgas-Untersuchungen
    Aus Tagesschau vom 21.10.2013.
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    21.10.2013: ABC-Labor Spiez untersucht Giftgas-Proben

    Das ABC-Labor in Spiez hilft der UNO bei der Untersuchung der Giftgas-Angriffen in Syrien. Dafür wurden auch Bodenproben analysiert, die nach dem Gasangriff am 21. August entnommen wurden.

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    Syrien stimmt Chemiewaffenkontrolle zu
    Aus Tagesschau vom 10.09.2013.
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    10.09.2013: Syrien stimmt Chemiewaffen-Kontrolle zu

    Der syrische Aussenminister Walid al-Muallem kündigt in Moskau an, dass Syrien das Chemiewaffen-Arsenal kontrollieren lassen wird. Die USA schliessen trotzdem einen militärischen Angriff nicht aus.

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    Kerry und Lawrow in Genf
    Aus Tagesschau vom 12.09.2013.
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    12.09.2013: Verhandlungen über die Vernichtung der Chemiewaffen

    Die Aussenminister der USA und Russlands verhandeln in Genf über die Vernichtung der syrischen Chemiewaffen. SRF-Korrespondentin Alexandra Gubser berichtet aus Genf.

  • Video
    Assad nimmt Stellung zur Abrüstung der C-Waffen
    Aus Tagesschau vom 19.09.2013.
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    19.09.2013: Al-Assad nimmt Stellung zur C-Waffen

    Syriens Machthaber al-Assad muss sein Chemiewaffen-Arsenal offenzulegen. Er äussert sich dazu erstmals in einem Interview mit dem TV-Sender «Fox News».

  • Video
    Vernichtung von Chemiewaffen
    Aus Tagesschau vom 12.09.2013.
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    12.09.2013: Die Vernichtung von Chemiewaffen

    Selbst wenn Syrien kooperiert – die Vernichtung von Chemiewaffen ist eine riesige Herausforderung. Der Bereichsleiter Abrüstung bei der Umweltorganisation Green Cross Schweiz erklärt, wie die Vernichtung von Chemiewaffen abläuft.

  • Video
    Syrische Giftgas-Fabriken sind ausser Betrieb
    Aus Tagesschau vom 31.10.2013.
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    31.10.2013: Chemiewaffen-Fabriken unschädlich gemacht

    Die erste Etappe zur Vernichtung aller Chemiewaffen in Syrien ist erfolgreich abgeschlossen. Wie die OPCW, die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen, berichtet, sind alle syrischen Produktionsstätten vernichtet worden.

Die Eskalation im syrischen Bürgerkrieg

Der «Tag des Zorns» am 4. Februar 2011 führte zu nachfolgenden Demonstrationen, wie sie bislang in Syrien völlig undenkbar gewesen waren.

Das Regime von Bascher al-Assad ging von Anfang an mit massiver Gewalt gegen die eigenen Bürger vor. Die Gewaltspirale begann sich zu drehen.

Syriens Bürgerkrieg

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Ein Junge mit einem Sturmgewehr auf den Knien streichelt eine Katze.
Legende: Der 13jährige Mohammed kämpft mit den Rebellen. keystone

Aus Demonstrationen erwuchs in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg (Chronologie).

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Oliver Steiner , St. Gallen
    Assad und sein gesamter Machtapparat gehören vernichtet. Er hat jegliche Legitimation verloren und all jene Kräfte, die zur Zeit darum bemüht sind (Westen, China, Russland, Iran, Ägypten usw.), diese wieder herzustellen, gehören aufs Schärfste angeprangert!
    1. Antwort von Harald Girschweiler , 9500 Wil SG
      @O. Steiner: und dann wie weiter??? Schon Aegypten, Tunesien, Lybien, Yemen, Irak vergessen. Der Westen hat jegliche Legitimation u. Einflussmöglichkeit verloren und zwar wegen einer nicht durchdachten u. konsequenten Politik. Der Staat Syrien würde höchstwahrscheinlich in sunnitische, alawitische, u. kurdische Gebiete zerfallen. Was die Christen dabei auszuhalten hätte wage ich gar nicht erst auszumalen. Israel könnte möglicherweise als einziger Nachbar einen gewissen Nutzen daraus ziehen.
    2. Antwort von Albert Planta , Chur
      Wahrscheinlich wäre die Vernichtung der Assad-Clique der Weg zu einer Lösung gewesen. Wenn das Land in einzelne Teile auseinanderfällt ist es langfristig gesehen das kleinere Übel.