Zum Inhalt springen

International Burkhalter schaltet sich in ukrainischen Konflikt ein

Didier Burkhalter hat den ukrainischen Permier Nikolai Asarow am Rande des WEF in Davos getroffen. Der OSZE-Chef bot Asarow an, zwischen Regierung und Opposition in der Ukraine zu vermitteln.

Legende: Video Burkhalter bietet Vermittlerdienste an abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus 10vor10 vom 24.01.2014.

Nikolai Asarow gehört zu den Hardlinern der Regierung in Kiew. Am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos gab sich der ukrainische Premier kompromisslos: Die Opposition könne noch so lange den Rücktritt von Präsident Viktor Janukowitsch fordern, das sei aber schlicht nicht realistisch, sagte er.

In seiner Funktion als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) bot Bundespräsident Didier Burkhalter Asarow an, zwischen der ukrainischen Regierung und der Opposition zu vermitteln. Zudem könne die OSZE die nächsten Präsidentenwahlen oder gar vorgezogene Wahlen organisieren und überwachen.

Burkhalter wartet auf Antworten

Laut Burkhalter wird die Ukraine seine Vorschläge prüfen, wie er nach dem Treffen sagte. «Wichtig sind jetzt die Reaktionen aus Kiew. Jetzt warte ich auf konkrete Antworten auf unsere Vorschläge.»

Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat inzwischen angekündigt, dass er die umstrittenen Medien- und Demonstrationsgesetze «überarbeiten» wolle. Die OSZE ist bereits dabei zu prüfen, ob diese Gesetze mit den Prinzipien der Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu vereinbaren sind.

(aebn;roso)

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Mir scheint, dass Herr Burkhalter sich in seiner gegenwärtigen Rolle sehr gefällt. Kursiert etwa in seinem Hinterkopf gar nach seiner postmagistralen Zeit ein lukratives Pöschteli in der UNO oder - wer weiss - gar in der Europäischen Union???
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M.Hufschmid, Kt. Zürich
      Kann mir nicht vorstellen das hier andere Gründe für das Verhalten da sind. Eigenintersse ist modern.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Der Bundespräsident nimmt sein Amt wahrhaftig SEHR ernst und engagiert sich sehr zum Wohl des Auslandes. Dabei scheinen die inländischen Probleme etwas ins Hintertreffen zu geraten. Er mischt sich meiner Meinung nach schon etwas zu sehr in die äusseren Angelegenheiten. irgendwie scheint Herr Burkhalter, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem im Ausland bescheidener auftretenden Ueli Maurer, zu vergessen, dass er eigentlich auch der Schweizerischen Landesregierung angehört.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Edi Steinlin, 8903 Birmensdorf
      Richtig Frau Zeiger, Burkhalter soll die Probleme in der Schweiz lösen, wir haben genug, ansonster soll er sich um gute wirtschaftliche Kontakte kümmern. Natürlich spienzelt er auf irgend ein Pöstchen, wie seinerzeit Herr Deiss von der Wisch waschi CVP.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen