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International Chef des IS-Ablegers auf der Sinai-Halbinsel angeblich getötet

Der Anführer der Sinai-Brigade der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll nach Angaben des ägyptischen Militärs bei einem Luftangriff ums Leben gekommen sein. Mit ihm seien 45 weitere, teils hochrangige Mitglieder getötet worden.

Polizeiposten in Rauch nach einem Bombenanschlag im Norden der Sinai-Halbinsel.
Legende: Der IS-Ableger verübte auf der Sinai-Halbinsel seit 2013 Anschläge, wie hier 2015 auf eine Polizeistation. (Archivbild) Keystone

Die ägyptische Armee hat nach eigenen Angaben den Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf der Sinai-Halbinsel getötet. Abu Duaa al-Ansari sei bei Luftangriffen nahe der Stadt Al-Arisch getötet worden, meldete die Armee auf ihrer Facebook-Seite.

Unter weiteren Getöteten seien mehrere hochrangige Mitglieder der Gruppe gewesen sein, die sich selbst Provinz Sinai des IS nennt. Insgesamt sollen bei dem Angriff mehr als 45 Kämpfer des ägyptischen Ablegers des IS ums Leben gekommen sein.

Gruppe bekannte sich zum Absturz eines russischen Flugzeugs

Seit Ausbruch eines dschihadistischen Aufstands auf der Halbinsel im Jahr 2013 wurden bereits hunderte ägyptische Polizisten und Soldaten getötet.

Die Gruppe hatte sich auch dazu bekannt, eine Bombe in einem russischen Flugzeug platziert zu haben, bei dessen Absturz am 31. Oktober auf dem Sinai alle 224 Insassen getötet wurden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Europa hat und wird in Syrien kein Verbrechen verhindern können. Dazu ist man nicht in der Lage. Priorität müssen deshalb die eigene Sicherheit sowie humanitäre Massnahmen haben. Die Diktatoren und Mörderbanden werden nie in der Lage sein, eine konkurrenzfähige Wirtschaft und eine zivile leistungsfähige Gesellschaft aufzubauen, auch wenn man in Europa im Moment keine Chance hat, das Treiben, Morden und Blutvergiessen zu beenden.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Auch V. Putin wird an B. al-Assad keine Freude haben und seinem Volk noch die Rechnung für die Interventionen präsentieren müssen. Das Ende der Diktatoren und Mörderbanden wird kommen. Auch sie werden "ausbluten". Die Gefahr für Europa besteht darin, in den Strudel hineingezogen zu werden und die eigenen Werte, die Humanität und Solidarität sowie die hart errungenen demokratischen Rechte bei dieser Herausforderung zu vergessen und aufzugeben.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Nicht die lokalen Führer des IS sind das Problem, sondern die Leute, die den IS aufrüsten. Und diese Personen sitzen auch bei uns im Westen. Laufend Konflikte und "kleine" Kriege zu inszenieren ist wesentlich lukrativer und vor allem besser kontrollierbar als grosse Kriege. Dazu braucht man nur die momentan unterlegene Partei aufzurüsten und schon wird das Geschäft wieder angekurbelt. Dabei sind Waffen/Ausrüstung nur ein Teil des Profits. Der Zugang zu billigen Ressourcen ist ebenso geil.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Chef des IS-Ablegers auf der Sinai-Halbinsel angeblich getötet". So what? Täglich sterben Menschen, aus unterschiedlichen Gründen.
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