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Machtdemonstration von Peking Chinesischer Flugzeugträger provoziert Taiwan

Mehrere Militärschiffe haben die Meerenge zwischen den beiden Ländern durchkreuzt. Das sorgt für Spannungen.

Flugzeugträger im Meer
Legende: Kreuzt vor Taiwan: Chinesischer Flugzeugträger «Liaoning». Keystone
  • Chinas einziger Flugzeugträger «Liaoning» hat zusammen mit einem Verband die Meerenge zwischen China und Taiwan durchkreuzt.
  • Das Schiff blieb zwar ausserhalb von Taiwans Hoheitsgewässern, sei aber in die sogenannte Identifikationszone zur Luftverteidigung Taiwans eingedrungen.
  • Taiwan schickte Kampfjets in die Luft, um die Aktivitäten des chinesischen Schiffverbandes zu beobachten.
  • Taiwans Verteidigungsministerium rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren.
  • Zwischen Peking und Taipeh hatten sich die Spannungen zuletzt verschärft.
  • Der Grund: Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen telefoniert und im Gespräch die sogenannte Ein-China-Politik in Frage gestellt.
  • Taiwan hatte sich 1948 von China abgespalten. Peking betrachtet das Land weiterhin als abtrünnige Provinz.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Die Provinz Taiwan wird von einer Regierung geführt, die sich Republik China nennt. Da wundert es schon, wenn manche im Westen behaupten “China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz“. China ist geteilt wie damals Deutschland. Und weil Taiwan wirtschaftlich immer schwächer wird, bauen sie nun eine virtuelle Mauer, geben ihren Anspruch auf das Festland und die Mongolei auf. Dass dies Peking nicht akzeptiert, ist logisch
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    2) Man muss sich nur einmal Chinas Devisenreserven anschauen, um ein Bild davon zu bekommen, wie die Kräfteverhältnisse mittlerweile verteilt sind. Auch militärisch ist China seit Jahren am modernisieren und kooperiert zudem mit Russland. Der "Westen" sollte sich von dem Gedanken verabschieden, die Welt zu dominieren. Das tut er faktisch schon nicht mehr und wird es auch immer weniger tun. Da wird auch ein D. Trump nichts mehr daran ändern können.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die meisten Operationen der USA gelten China, auch wenn sie oft Partner Chinas angreifen. In Europa geniesst die USA einiges Wohlwollen. In Asien ist die Haltung wesentlich kritischer. Obwohl die USA militärisch überlegen ist, wäre der Schaden bei einem offenen Wirtschaftskrieg für die USA enorm. China droht ganz ruhig. Die Zeit arbeitet für sie. Deshalb reagiert die USA auch aggressiv und versucht China in ein schlechtes Licht zu setzen. Gewohnte US-Taktik (Gut gegen Böse).
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