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Lockdown in Österreich: Vorbild für die Schweiz?
Aus Tagesschau vom 15.11.2020.
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Corona-Fälle nach Bevölkerung Regionale Risikogebiete in und um die Schweiz

Auch wenn ein Land nicht auf der BAG-Risikoliste steht, lohnt sich für die Corona-Fallzahlen ein Blick auf die Regionen.

Seit dem 6. Juli müssen Einreisende aus einem Land mit erhöhtem Corona-Infektionsrisiko in der Schweiz für zehn Tage in Quarantäne. Die Liste der entsprechenden Länder wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) regelmässig aktualisiert – aber sie führt eben immer ganze Länder auf und unterscheidet nicht nach Regionen.

Folgende Tabelle zeigt, welche Regionen in der Schweiz und ihren Nachbarländern auf besonders hohe Fallzahlen pro 100'000 Einwohner kommen. Zusätzlich sind die Regionen des beliebten Reiselandes Spanien aufgeführt.

Die Regionen, welche innerhalb von 14 Tagen über 60 neu gemeldete Fälle pro 100'000 Einwohner aufweisen, würden auf der Risikoliste des BAG stehen, wenn sie ein Land wären.

Die Tabelle verdeutlicht, dass die Situation in einem Land je nach Region sehr unterschiedlich sein kann. Je nachdem, wo man sich zum Beispiel in Frankreich befindet, gibt es kaum Coronafälle - oder aber eine Falldichte, die den Grenzwert um ein mehrfaches überschreitet.

Belgien listet Risikoregionen auf

Wie die Schweiz führen viele Länder Risikolisten, auf denen nur Länder als Ganzes stehen. Verständlich: Reiserückkehrer müssten sonst angeben, welche Regionen ihrer Zielländer sie bereist haben – und ob auf diese Frage immer wahrheitsgemäss geantwortet wird, steht auf einem anderen Blatt.

Einen anderen Weg geht dennoch zum Beispiel Belgien: Das Land führt detailliert auf, Link öffnet in einem neuen Fenster, bei welchen Regionen bestimmter Länder Reiserückkehrer in die Quarantäne müssen oder bei welchen Regionen eine Quarantäne empfohlen wird. Angeraten wird die Quarantäne etwa auch für Menschen, welche die Schweizer Kantone Waadt, Genf, Bern, Solothurn, Neuenburg, Basel-Stadt, Zürich, Schwyz und Zug besucht haben (Stand: 12.9.2020).

Auch das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI), Link öffnet in einem neuen Fenster listet von einigen Ländern wie etwa Bulgarien, Kroatien oder Rumänien explizit nur bestimmte Regionen oder Bezirke als Risikogebiete auf.

Die obige Tabelle sowie weitere ständig aktualisierte Grafiken und Kennzahlen finden sich auch im Artikel «So entwickeln sich die Fallzahlen weltweit».

Über die Daten

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SRF Data hat die Daten für die einzelnen Regionen der unterschiedlichen Länder aus verschiedenen Quellen zusammengetragen und analysiert. Die Fallzahlen für Spanien stammen vom Ministerio de Ciencia e Innovación, Link öffnet in einem neuen Fenster. In Deutschland stellt das Robert Koch-Institut (RKI), Link öffnet in einem neuen Fenster Fallzahlen für alle Bundesländer zur Verfügung. In Italien bietet das Dipartimento della Protezione Civile, Link öffnet in einem neuen Fenster die Fallzahlen in den einzelnen Regionen an. Für Österreich liefert das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Link öffnet in einem neuen Fenster die Daten und in Frankreich finden sich die Fallzahlen auf einer Datenplattform der Regierung, Link öffnet in einem neuen Fenster. Für die Schweiz stammen die Daten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), Link öffnet in einem neuen Fenster. Die Bevölkerungszahlen stammen vom jeweiligen statistischen Amt der verschiedenen Länder.

SRF 4 News, 21.8.2020, 14 Uhr

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Stäger  (Nico Stäger)
    Und es gibt immer noch Menschen, die glauben dass die Massnahmen faktenbasiert sind. Wir haben bis anhin noch nie flächendeckend getestet bei Epidemien und nun werden böllig unsinnige Vergleiche zwischen enorm unterschiedlichen Testregimes gezogen. Es bleibt Willkür und Aktionitis.
  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Liest man/frau diese und ähnliche Artikel kommt Angst auf. Liest man/frau zwischen den Zeilen und vergleicht die Todeszahlen mit dem durch die Corona-Massnahmen angerichteten Kollateralschaden, könnte durchaus geschlossen werden, dass hier etwas nicht stimmt. Jedes Land, bei uns jeder Kanton wurstelt vor sich hin, es gibt keine Lösung, ein Virus kennt keine Grenzen. Weg mit dem Seuchensozialismus, back to normal, zurück zur Demokratie ist gefragt.
  • Kommentar von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
    Das Ziel ist wohl auch hier, die Ausbreitung etwas zu bremsen, wohl vor Allem durch Verminderung der Reisetätigkeit. Tanja Stadler von der Taskforce, die Epidemie wachse exponentiell, die Fälle verdoppelten sich innert 1 bis 1.5 Monaten, die Lage sei ,fragil', aber ,unter Kontrolle', solang die Rückverfolgung nicht überlastet sei. Hiess es nicht, das sei bei 200 Fällen pro Tag der Fall? Und wurde denn der Einfluss ausgewertet, den die Rückverfolgung hat? Pardon, aber wir schwimmen doch von A-Z?