Das war der Liveticker zur Blatter-Medienkonferenz

Fifa-Präsident Sepp Blatter wird für acht Jahre gesperrt. Der Walliser akzeptiert das Urteil nicht. Er wird vor den internationalen Sportgerichtshof TAS ziehen.

Liveticker: Medienkonferenz von Sepp Blatter

Der Ticker ist abgeschlossen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Sepp Blatter erklärte vor der Presse, er werde kämpfen. Er will vor den Internationalen Sportgerichtshof TAS ziehen, um dort ein rechtskräftiges Urteil zu erzielen.
  • Er sei traurig, aber er schäme sich nicht, das er sich nicht habe kaufen lassen, sagte Blatter
  • Ohne ärztliche Hilfe wäre er «nicht mehr hier», sagte Blatter zum Abschluss der Medienkonferenz
  • Fifa-Präsident Sepp Blatter und Uefa-Präsident Michel Platini sind heute von der Fifa-Ethikkommission für jeweils acht Jahre von allen Fussballaktivitäten ausgeschlossen worden
  • Die Ethik-Kommission hat zudem für Blatter eine Busse von 50'000 Franken, für Platini 80'000 Franken verhängt
  • 12 :00

    Schluss. Aus. Vorbei. Das war die Medienkonferenz von Sepp Blatter zu seiner Fifa-Sperre von acht Jahren. Nach Abpfiff hat es sich nicht angehört. Vielmehr kündigt ein kämpferischer Blatter den Schritt vor den Internationalen Sportgerichtshof TAS an. Es geht für die Fifa und den 79-Jährigen also in die Nachspielzeit. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse und wünschen gesegnete Festtage.

  • 11 :58

    Blatter schliesst nun die Medienkonferenz. Kurz geht er noch auf seinen Gesundheitsstand ein und sagt, dass er ohne ärztliche Hilfe heute nicht mehr hier wäre. «Es geht mir aber wieder besser. Ich habe die Unterstützung meiner Tochter meiner Lebensgefährtin Linda und vielen Mitarbeitern der Fifa.» Mit einem Terminator-Gedächtnisspruch beendet er die Medienkonferenz. «I'll be back. (Ich komme zurück, Anm. d. Red.)».

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    Blatter: «Ohne die Ärzte wäre ich heute nicht mehr hier»

    0:15 min, vom 21.12.2015

  • 11 :51

    Blatter ist multilingual. An der Medienkonferenz hat er bislang in Deutsch, Französisch und Englisch referiert. Nun ist er bei Spanisch angekommen. Fliessend. Kommt da noch was?

  • 11 :50

    Blatter über Platini: «Ich glaube, Platini ist ein ehrlicher Mensch. Wir hatten vereinzelt unterschiedliche Meinungen, aber ich hatte nie vor, gegen ihn vorzugehen.»

  • 11 :48

    Blatter bleibt bei seiner Linie: «Ich habe nie betrogen. Von wem soll ich Stimmen gekauft haben?» Und ergänzt: «Ich glaube nicht, dass die Ethikkommission eine Verbindung zu den US-Behörden hat.»

  • 11 :46

    «Kein Geheimnis sei, wie die Schweizer Bundesanwaltschaft die Zahlung ausfindig gemacht hat. Schweizer Banken müssten solche Zahlungen auf Anfrage der Strafbehörden herausgeben», sagt Blatter in Bezug auf die Überweisung von zwei Millionen Franken an Michel Platini im Jahr 2011.

  • 11 :42

    Blatter bedauert: «Ich hätte auf meine Tochter hören und nach der WM in Brasilien zurücktreten müssen.»

  • 11 :38

    «Es ist noch nicht zu Ende», sagt Blatter.

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    Blatter: «Heute morgen war ich traurig, jetzt will ich kämpfen»

    0:17 min, vom 21.12.2015

  • 11 :36

    «Ich stelle mein Mandat zur Verfügung. Ich bin der scheidende Präsident. Ich habe mich zur Verfügung gestellt, damit sich die Fifa neu organisieren kann», sagt der Walliser.

  • 11 :34

    «Wenn die Ethikkommission etwas aufbaue, was nicht stimme. Etwas was nicht bewiesen werden kann, kann ich nicht verurteilt werden», kritisiert Blatter das Vorgehen der Fifa.

  • 11 :27

    Jetzt stellen die Journalisten ihre Fragen. Blatter erklärt nach einer Frage, dass der Kongress einen neuen Fifa-Präsidenten wählen muss. Bis dahin bleibe er Präsident, wenn auch suspendiert. Er bedauere, aber er schäme sich nicht, ergänzt der 79-Jährige.

  • 11 :25

    Kurz redet er über das aktuelle Fussballgeschehen. Er gratuliert dem FC Barcelona zum Gewinn der Klub-Weltmeisterschaft.

  • 11 :25

    Ich bedauere dass ich der «Punchingball» bin. Ich bedauere dies für alle Fifa-Mitarbeiter.

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  • 11 :24

    «Ich werde wiederkommen», sagt Blatter. Er beruft sich auf die Menschenrechte in Bezug auf die erste Entschiedung und nennt die erste Suspendierung erneut einen «Tsunami». Dies hätte auch die Familie getroffen. Seine Tochter sei gemobbt worden. Dies bevor Recht gesprochen wurde.

  • 11 :22

    Blatter belässt es nicht bei der Kampfansage. Er will vor den Internationalen Sportgerichtshof TAS ziehen. Der Kampf zwischen Fifa und Blatter wird also weitergehen.

  • 11 :21

    «Platini und ich sind als Lügner verurteilt worden.» Das gehe nicht, wir müssen uns verteidigen, sagt Blatter. «Ich bin kämpferisch, ich bin der gewählte Präsident und ich will den Kongress zur Wahl meines Nachfolgers Ende Februar präsidieren.»

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    «Platini und ich werden als Lügner dargestellt»

    0:22 min, vom 21.12.2015

  • 11 :19

    «Ich werde kämpfen – für mich und die Fifa», kündigt Blatter an.

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  • 11 :18

    «Ich habe Platini ein Geschenk gemacht», sagt Blatter. Dies wegen eines Gentlemens Agreement von 1998.

  • 11 :18

    Blatter erklärt, dass die FIfa-Wahl von 2011 gegen die Opposition der Uefa gewonnen wurde. Demzufolge könne es sich bei der Zahlung an Uefa-Präsident Platini nicht um Bestechung handeln.

  • 11 :15

    Platini und er hätten ein Gentlemens Agreement 1998 nach der WM in Frankreich geschlossen, sagt Blatter. Darüber sei eine Diskussion mit den «Europäern» in der Fifa geführt worden. Diese hätten demnach Bescheid gewusst.