Die Horror-Fahrt: Journalist schmuggelt sich auf Schlepper-Schiff

Das Los Tausender von Flüchtlingen lässt sich vom Sofa aus nur schwer nachvollziehen. Ein französischer Reporter will selbst erfahren, wie es sich anfühlt, auf der Flucht zu sein. Er teilt die Angst mit all jenen, die ausser ihrem Wunsch auf ein neues Leben nichts mehr haben.

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Nimmt Teil an der Schock-Fahrt: Reporter Genauzeau.

3:46 min, aus 10vor10 vom 17.9.2015

Die Bilder der erschöpften, verzweifelten, aufgebrachten Flüchtlinge sind allgegenwärtig. Und doch kann man sich von der warmen Stube aus die Realität dieser Menschen kaum ausmalen.

Ein französischer Reporter will nicht mehr nur zuschauen, sondern mitfühlen. Und so besteigt er selbst ein Schlepperboot, das Flüchtlinge von der türkischen Küste bis auf die Insel Lesbos bringen soll.

Dabei erfährt er Erschütterndes. Dass nautische Codices auch für Kummer sorgen können. Dass Beschleunigung zwar die Passagiere erleichtert, aber dem Bootsmotor zusetzt. Und dass Pistolen zum Einsatz kommen, wo Menschen im Beten begriffen sind.