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International Die kostspielige Bergung der «Costa Concordia»

Seit Januar 2012 liegt das Unglücksschiff vor der Küste Italiens. Die Bergung erweist sich als teurer als gedacht.

Die Bergung des Wracks der havarierten «Costa Concordia» wird nach Schätzung der Reederei 500 Millionen Euro kosten. Das ist mehr als doppelt so viel, wie zuvor veranschlagt. Das Schiff soll im September aufgerichtet und später weggeschleppt werden. Die hohen Kosten werden von einem Versicherungskonsortium getragen.

«Man kann dieses Jahr nicht ausschliessen, aber nächstes Jahr ist wahrscheinlicher», sagte der Projektleiter der Reederei «Costa Crociere» auf die Frage, wann die Arbeiten voraussichtlich enden. Rund 500 Spezialisten arbeiten rund um die Uhr, um das Wrack zu bergen.

Legende: Video Prozess gegen Schettino abspielen. Laufzeit 10:00 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 09.07.2013.

Schonfrist für den Kapitän

Die «Costa Concordia» war im Januar 2012 gekentert. 32 Menschen starben bei dem Unglück.

Der Prozess gegen den einzigen Angeklagten, Kapitän Francesco Schettino, sollte am vergangenen Dienstag losgehen. Das Gericht vertagte den Prozess jedoch wegen eines Streiks der Anwälte auf den 17. Juli.

Schettino werden unter anderem fahrlässige Tötung, Körperverletzung, Havarie und das Verlassen des Schiffes während der Evakuierung vorgeworfen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von franz schleiniger, montecatini/italien
    Auf keinen Fall in diesem Jahr! Die Bergung hätte Pauschal an ein Unternehemen gehen sollen. Die Mehrkosten sind voraussehbar gewesen und jetzt wird noch gestritten, in welchen Hafen das Schiff zur Sanierung geschleppt werden soll. Nochmals ein Milionenauftrag. Dem Kapitän geht es in Freiheit gut, ab 22.Juli sind Gerichtsferien, bis Mitte Sept. Verständlich, die Justiz braucht doch diese mind.50 Tage Ferien. Schettino hat sicher noch einige Jahre Ruhe. Domani, un altro giorno!
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  • Kommentar von Stef, Eglisau
    Lieber Herr Liechti Ja ich stehe dazu, wir waren nur wegen der Costa auf Giglio,(übrigens wie ca. täglich andere 1000 Gaffer) Haben dadurch eine wunderbare Insel entdeckt und haben einige Euro auf dieser Insel gelassen. Ist das so schlimm?? Zudem haben wir mit Freuden festgestellt,dass die Giglianer aus dieser Kathastrophe absolut kein "Souvenir Hype" machen,das Teil liegt einfach da und die Leute warten sehnlichst auf dessen Abtransport,aber mit den oben erwähnten Zweifeln.
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  • Kommentar von Stef, Eglisau
    Wir hatten das vergnügen die Costa "live" in Giglio zu sehen. Unglaublich was da passiert ist, da liegt dieser Koloss auf den Felsen und rundherum wird geschweisst ,getaucht, geflext usw. Dann fahren wieder Böttli zum Schiff und laden wieder neue Büetzer oder "Experten" ab... Ein Gilianer sagte das werde nie klappen dieses Schiff aufzustellen,certo ! Und wenn überhaupt sicher nicht mehr dieses Jahr .-)))) meinte er und servierte uns eine ausgezeichnete Pizza,mit der Costa als "Deko". Unglaublich
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    1. Antwort von Martin Liechti, Domatems
      jaja die Gaffer, ihnen ist bewusst das 32 Menschen umgekommen sind auf dem Schiff? Herr Stef aus Eglisau
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