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Ungeplanter Zwischenstopp Drei Terrorverdächtige kommen wieder frei

Ein bewaffneter Polizist am Flughafen, im Hintergrund ein Easyjet-Flugzeug.
Legende: Gegen die Männer wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Keystone
  • Die drei am Samstag festgenommenen Männer kommen wieder frei. Die Polizei kommt nach ihren Ermittlungen zu dem Schluss, dass keine Gefahr bestand.
  • Nach einem Zwischenfall bei einem Easyjet-Flug von Ljubljana nach London hat die Kölner Polizei am Samstagabend drei Männer vorläufig festgenommen.
  • Die Männer hätten sich nach Angaben anderer Passagiere während des Fluges über terroristische Inhalte unterhalten, teilten die Behörden mit.
  • Der Pilot habe daher eine Ausweichlandung in Köln/Bonn durchgeführt. Dort sei die Maschine in einem gesicherten Areal über Notrutschen geräumt worden.
  • Der Flugbetrieb war wegen des Vorfalls über mehrere Stunden beeinträchtigt.

Während des Fluges von Slowenien nach London hatten andere Passagiere das Bordpersonal auf die Männer aufmerksam gemacht. Der Pilot habe sich daraufhin entschlossen, den Airbus A319 am frühen Samstagabend in Köln/Bonn zu landen, hiess es. Die drei Männer wurden festgenommen. Die Polizei kommt aber nach ihren Ermittlungen zu dem Schluss, dass keine Gefahr bestand.

Verhaftete sind Briten

Die Ermittler begannen noch in der Nacht auf Sonntag, die Verdächtigen zu vernehmen. Bei den drei Männern handle es sich um britische Bürger im Alter von 31, 38 und 48 Jahren. Sie kommen nun auf freien Fuss. Das teilte ein Sprecher der Kölner Polizei am Sonntag mit. «Wir gehen derzeit davon aus, dass eine reale Gefahrenlage nicht bestanden hat».

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Es ist nicht relevant ob da nun Sprengstoff gefunden wurde oder nicht. Es ist auch nicht relevant, dass sich Menschen über eine "Bombenstimmung" unterhalten. Relevant ist einzig und alleine, dass "wir" an diesem Punkt angekommen sind. Folglich müssen "wir" uns nicht über die Reaktionen unterhalten, sondern vielmehr über die Ursache.
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  • Kommentar von René Pfeifer (Whistler)
    .....und in den Bergen beim Wandern passiert einem nichts? Kein Steinschlag, kein Ausrutschen, kein Stolpern mit anschliessendem Fall talwärts. Wenn die Lebensuhr abgelaufen ist, so ist's halt soweit. Ob in den Bergen, in der Stadt oder sonstwo, spielt dann absolut auch keine Rolle mehr.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Vor einiger Zeit wurde einem chinesischen Studenten der Koffer gesprengt, weil er ihn unbeaufsichtigt stehen liess.
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