Erdrutsch in Nepal: Vermisste werden für tot erklärt

Das Unglück im Himalaya-Staat hat insgesamt 156 Opfer gefordert. Nur 34 wurden gefunden, der Rest nun für tot erklärt.

Verschüttetes Dorf, Rettungskräfte, einzelne Häuser, viel Schutt und Müll Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Rettungskräfte konnten nur 34 Leichen aus den Erdmassen ausgraben. Keystone

Vier Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Nepal hat die Regierung des Himalaya-Landes die Opferzahl mit 156 angegeben. «Wir haben es nur geschafft, 34 Leichen auszugraben», sagte Gopal Parajuli, Verwaltungschef des Distrikts Sindupalchowk. Die 122 Vermissten sind nun für tot erklärt worden.

Ein ganzer Berghang war in der Nacht zum 1. August in ein Tal etwa 90 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu gerutscht und hatte fast ein ganzes Dorf begraben. Die Erd- und Steinmassen stauen seitdem den Fluss Sunkoshi auf. Dutzende Häuser wurden durch den so entstandenen Stausee überflutet. Auch die Arniko-Überlandstrasse ist verschüttet und überschwemmt, wodurch Nepal von China abgeschnitten ist.