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Erfolgreiche Bilanz in Tirol Dörfer ohne Staus dank Fahrverbot auf Ausweichrouten

  • Im österreichischen Bundesland Tirol sind die Behörden zufrieden mit dem vorübergehenden Fahrverbot auf Ausweichrouten.
  • Mit dem Verbot sollte verhindert werden, dass Autos dem Stau auf Autobahnen ausweichen und über Landstrassen fahren.
  • Nun sollen in Tirol auch in der Wintersaison Fahrverbote gelten. Auf welchen Strecken und für wie lange, ist jedoch noch offen.

Die Fahrverbote an Wochenenden während der Sommersaison im Bundesland Tirol haben nach Ansicht von Landeschef Günther Platter für eine «massive Entlastung» der Bevölkerung gesorgt.

Durch die Fahrverbote und begleitende Massnahmen wie Dosierampeln konnten alle sensiblen Bereiche vom Ausweichverkehr freigehalten werden.
Autor: Günther PlatterLandeschef Tirol

«Damit ist es gelungen, trotz Hauptreisezeit die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den betroffenen Gemeinden weitestgehend aufrechtzuerhalten», sagte Platter laut einer Mitteilung. «Durch die Fahrverbote und begleitende Massnahmen wie Dosierampeln konnten alle sensiblen Bereiche vom Ausweichverkehr freigehalten werden.»

1500 Autos pro Wochenende zurückgeschickt

Von Ende Juni bis Mitte September galten im Grossraum Innsbruck und in den Bezirken Reutte sowie Kufstein an Wochenenden Fahrverbote auf beliebten Ausweichrouten. Die Reisenden sollten so auf den Autobahnen gehalten werden.

Die Entscheidung führte zu einem Verkehrsstreit zwischen Deutschland und Österreich. Das Land Tirol will mit verschiedenen Massnahmen auch weiterhin dafür sorgen, dass der Transitverkehr über den Brenner eingeschränkt wird.

Die meisten Zurückweisungen in Tirol bei der Kontrolle der Fahrverbote hat es im Bezirk Reutte gegeben. Dort seien 16'400 Fahrzeuge wieder auf die Autobahn geschickt worden – im Schnitt also 1500 Fahrzeuge pro Wochenende. Die Zahl war zu Beginn der Fahrverbote im Juni jedoch deutlich höher als im September.

Regelung auch im Winter

Dass Tirol auch in der Wintersaison Fahrverbote verhängt, steht fest. «Gerade im Winter sind aufgrund von Witterung und anderen Vorkommnissen gepaart mit einem hohen Verkehrsaufkommen erneut Engpässe und Staus im niederrangigen Strassennetz zu erwarten», sagte Platter. «Uns geht es darum, für Einheimische und Gäste gleichermassen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.»

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