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International Erneute Brandkatastrophe in Bangladesch – viele Opfer

Der Brand wurde wahrscheinlich durch die Explosion eines Boilers verursacht: In Bangladesch sind mindestens 25 Menschen nach einem Brand in einer Verpackungsfirma ums Leben gekommen. Die Polizei befürchtet, dass die Opferzahl noch steigen könnte.

Legende: Video Verzweifelte Suche nach Überlebenden abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 10.09.2016.
Feuerwehr im Einsatz vor einer Brandruine.
Legende: Die Opferzahl könnte noch steigen, weil der Brand noch nicht gelöscht ist. Keystone

Bei einem Brand in einer Verpackungsfirma in Bangladesch sind mindestens 25 Menschen getötet und 70 weitere verletzt worden. Die meisten Verletzten müssten wegen Verbrennungen behandelt werden, sagte ein Arzt am Samstag in Tongi, nördlich der Hauptstadt Dhaka.

Die Polizei hatte zuvor noch von mindestens zehn Todesopfern gesprochen und zugleich gewarnt, dass die Opferzahl weiter steigen könne. Fernsehbilder zeigten, wie die Feuerwehr auch Stunden nach der Explosion damit kämpfte, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen und ins Innere des Gebäuds zu gelangen, um nach Opfern zu suchen.

Immer wieder Unfälle

Ausgelöst wurde der Brand nach ersten Erkenntnissen durch die Explosion eines Boilers. Möglicherweise waren in dem Gebäude Chemikalien gelagert worden, die die Ausbreitung des Feuers beschleunigten. Zum Zeitpunkt des Unglücks arbeiteten rund hundert Menschen in dem vierstöckigen Fabrikgebäude. In der Fabrik werden Verpackungen für Tabak und andere Konsumgüter hergestellt. Zu ihren Kunden sollen auch westliche Grosskonzerne gehören.

Immer wieder gibt es in Fabriken des bitterarmen südasiatischen Landes schwere Unfälle. Erst im August hatten sich die Explosion eines Ammoniak-Tanks in einer Düngemittelfabrik in Bangladesch giftige Gase in weiten Teilen der Grossstadt Chittagong ausgebreitet. Mehr als 200 Menschen mussten ärztlich behandelt werden, hunderte wurden in Sicherheit gebracht.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Bangladesch und andere Länder mit günstigen Lohnarbeitern dürfen Massenware produzieren. Natürlich so billig wie irgendwie möglich. Trotz aller Beteuerungen zahlen die Zeche die Menschen an der Basis. Reformen wären möglich, wäre da nicht die Konkurrenz von Ländern/Menschen, die Dienstleistungen noch billiger anbieten. Genau betrachtet hat es mit Überbevölkerung zu tun. Das Angebot übersteigt die Nachfrage. War schon zu Beginn der 1. industriellen Epoche in unserem Bereich so.
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    1. Antwort von W Streuli (Wernu)
      vollkommen Ihrer Ansicht @Hr.Szabo. Es darf ja bei uns nichts mehr kosten, so nach dem Motto "Geiz ist Geil", da interessiert es eh kein Schwein,unter welch erbärmlichen Umständen die dort schuften.Ist ja bei der Smartphone Herstellung in China dasselbe,wo Fliessbandarbeiter am Arbeitsplatz einschlafen vor Übermüdung.Aber jeder will um jeden Preis stets das neuste Modell haben
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