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International EU-Annäherung: Georgien und Moldawien einen Schritt weiter

Während sich die EU Georgien und Moldawien annähert, stockt eine Einigung mit der Ukraine weiterhin. Georgien und Moldawien haben am EU-Osteuropagipfel in Vilnius ein Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU beschlossen. Die Unterzeichnung soll im nächsten Jahr folgen.

Mann und Frau geben sich die Hand und schauen in die Kamera.
Legende: Händedruck ohne Folgen: Gespräche zwischen Angela Merkel und Viktor Janukowitsch verliefen ergebnislos. Keystone

Im Schatten der Auseinandersetzung mit der Ukraine hat die EU am Freitagmorgen mit den ehemaligen Sowjetrepubliken Georgien und Moldawien ein Assoziierungs- und Freihandelsabkommen vereinbart. Unterschrieben werden soll das Vertragswerk im kommenden Jahr.

Ausserdem soll Aserbaidschan Visaerleichterungen für die EU erhalten. Damit werden fünf von sechs Staaten der osteuropäischen Partnerschaft von Visaerleichterungen profitieren. Dazu zählen die Ukraine, Georgien, Armenien, Georgien und neu Moldawien – nicht aber Weissrussland.

Annäherung der Ukraine stockt

Das Angebot eines Abkommens für die Ukraine gelte weiterhin, sagte die litauische Präsidentin und EU-Ratspräsidentin Dalia Grybauskaite am Gipfel in Vilnius.

Die Ukraine hatte kurz vor der Unterzeichnung auf Druck Russlands einen Rückzieher gemacht. Über die weitere EU-Annäherung der Ukraine sprach am Freitagmorgen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch – jedoch ohne Ergebnis.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von E.Waeden, H
    Hab es nur in einem Roman gelesen & mich köstlich amüsiert! Nämlich....., " dass die Frau Merkel ferngesteuert ist. Also kein echter Mensch, sozusagen, sondern ein amerikanischer Roboter, der direkt aus dem Weissen Haus heraus gesteuert wird. Da sitzt dann so der Obama mit der Fernbedienung und..." Vermutlich will u.a deshalb Putin die Ukraine an Russland binden & nicht an die EU abgeben!:-)
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  • Kommentar von werner Wyssmann, Derendingen
    Visaerleichterungen, z.B. für Aseris (Aserbeidschan). Gilt dies dann auch für die Schweiz? Du meine Güte, da kommen ja weitere Völkerstämme angerannt. Und die Schweiz ist ja so offen. Später dann noch die Turkmenis und zu guter Letzt die Mongolen. Dschingis-Khan ad portas....!
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    1. Antwort von A. Hirsch, Zürich
      ...und nicht zu vergessen: Die SPD-Kavallerie vom grossen Kanton will auch noch in das Indianerland...Aber zusammen mit Manitu werden wir schon das Richtige tun; Huhgh!
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  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Langfristig können sich VOELKER (wie auch osteuropäische) nur selbst helfen, am besten durch Unabhängigkeit, Autonomie und Entwicklung im eigenen Rhythmus, mit eigenen Medien, Geldsystem, Demokratisierung, Förderung ihrer Binnenwirtschaft und langfristig angelegten, fairen Kooperationen mit ihren Nachbarn in allen Bereichen. Dazu brauchen sie keinen Abzug der besten Köpfe des Landes ins Ausland, sondern deren Einsatz für ihr Land. Nur so können sich Voelker zu ihrem eigenen Vorteil entwickeln.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Das hatten wir alles schon mal. Leider hat es für die meisten Länder mehr schlecht als recht funktioniert. Das Ergebnis ist die EU und die Globalisierung und Liberalisierung.
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